Kapitel 7:Eine unglaubliche Überraschung!


Drei Wochen waren vergangen. Naruto und Goku machten keine Anstalten mehr, sich auf intime Weise näher zu kommen. Denn im Nachhinein waren sie sich sicher, das sie es nicht hätten tun sollen.
"Tut mir echt leid, Naru. Aber meine Hitze...das ist echt doof gelaufen."
"Ist schon gut. Schön wars trotzdem." lächelte sie verstohlen.
"Echt?"
"Aber es wird wirklich langsam Zeit, das ich wieder meine alte Gestalt zurückbekomme! Trotz allem haben wir ein Ziel, das über allen anderen steht."
"Ich weiß. Sasuke wieder nach Hause zu holen. Aber selbst ich als Super-Sayajin habe versagt! Ich konnte zwar verhindern, das er sein Chidori und sein Schwert gegen dich und Yamato einsetzt, doch dann hat er mich mit seinem neuen Spezial-Jutsu von den Socken gehauen! Der Kerl tritt uns Sayajins noch in den Staub, wenn er so weitermacht!"

Naruto senkte betrübt den Blick. Nach Goku war der schwarzhaarige Uchia ihr bester Freund aus Kindertagen. Ihre ersten Missionen hatten sie noch gemeinsam durchgeführt. Doch dann war Sasuke zu Orochimaru übergelaufen. Und es blieb ihnen nicht mehr viel Zeit...Orochimaru hatte Sasuke als seinen nächsten Wirt auserkoren.

Zwei Tage später erwachte Naruto am morgen mit einem flauen Gefühl im Magen. Zuerst schob sie es auf Kyuubi, der Fuchs in ihr war in letzer Zeit ziemlich hibbelig gewesen, doch als sie dann fluchtartig das Klo aufsuchen und sich übergeben musste, schloss sie den Neunschwänzigen als Verursacher aus.
"Scheiße! Hab ich was schlechtes gegessen?"

Doch die Morgenübelkeit hielt an. Es erwischte sie sogar tagsüber, besonders wenn sie etwas gegessen hatte, das ihr der Mageninhalt wieder hochkam. Meist blieb ihr da nur die Flucht hinter einer dunklen Hausecke oder in die Büsche.
"Naruto, was hast Du denn?" fragte Hinata.
"Uh...nichts.."
"Was hast Du da im Gebüsch gemacht? Das sah aus als hättest Du dich gerade übergeben. Und Du bist ganz blass im Gesicht."
"Keine Sorge, mir gehts gut."
"Schau lieber mal bei Tsunade vorbei." riet sie ihr. Naruto grinste verlegen und meinte:" Das hab ich auch morgen vor. Bis dann, Hinata!"
Uzumaki entfernte sich mit raschen Schritten.
"Byakugan!" murmelte Hinata leise und aktivierte ihre besondere Fähigkeit. Dann ließ sie ihren Blick über die sich entfernende Naruto schweifen. Als sie in Höhe des Bauches ankam, verhielt sie einen Moment. Plötzlch weiteten sich ihre Augen und sie schlug die Hände vor den Mund, um einen Aufschrei zu unterdrücken. Sie hatte etwas gesehen, was ihre Vermutung nun bestätigte. Ein zweites, winziges Chakranetzwerk, noch kaum ausgebildet, aber vorhanden. In Höhe von Narutos Bauch. Und das konnte nur eines bedeuten...
"Naruto....sollte es wirklich sein, das Du....oh je!" schluckte Hinata.

Und es kam, wie es kommen musste...
"Naruto Uzumaki!"
Die Blonde zuckte erschrocken zusammen, ihr buschiger Schweif sträubte sich.
"Uh! Hallo, Oma Tsunade. Was gibts?"
"Ich will dich und Son-Goku im Krankenhaus sehen."
"Uh-das geht jetzt schlecht, ich-"
"Das war ein Befehl! Also ab mit Dir! Kiba ist schon zu Goku und Vegeta, um ihnen Bescheid zu geben."
Dem strengen Blick des Hokages wagte sich Naruto nicht zu widersetzen. Mit hängendem Kopf trottete sie hinter der Dorfvorsteherin her.
Hinter einer Hauswand versteckt, beobachtete Hinata das Geschehen.
"Tut mir leid, Naruto. Aber es ist besser für dich..." murmelte sie.

"Hier. Mach das voll."
Tsunade reichte Naruto einen Plastikbecher.
"Ja, Oma Tsunade." murmelte sie kleinlaut und verschwand auf die Toilette. Kami, wie sie das hasste!
"Was ist denn los, Lady Tsunade?" fragte Son-Goku, welcher gerade mit Kiba eintraf. Vegeta hatte eine ungute Vorahnung.
"Mir ist zu Ohren gekommen, das mit Naruto etwas nicht ganz in Ordnung sein soll. Das will ich jetzt überprüfen."
"Nicht in Ordnung?" wunderte sich Goku.
Kurz darauf kehrte Naruto mit ihrem halbvollen Becher zurück.
"Reicht das?"
Tsunade nickte.
Vegeta unterdessen schloß die Augen und lehnte sich an die Korridorwand, während Tsunade mit der Probe in eines der Untersuchungszimmer verschwand. Doch er döste nicht, sondern konzentrierte sich auf Narutos Aura. Kurz darauf schlug er seine Augen auf und stieß sich von der Wand ab.
"Na großartig!" murmelte er unhörbar für alle anderen. "Jetzt werde ich etwas zu hören kriegen..."

Nun verstrichen einige Minuten. Einige Zeit später kam Tsunade mit einem Teststreifen zurück. Und sie sah ziemlich verärgert aus.
"Naruto Uzumaki! Son-Goku! Vegeta! Mitkommen!" befahl sie streng.
Als der Sayajinprinz die Tür hinter sich geschlossen hatte, hockte sich die Hokage auf die Kante des Schreibtisches und hielt den Teststreifen Naruto unter die Nase. Jetzt bemerkte Uzumaki, das Sakura ebenfalls anwesend war und ziemlich sauer obendrein!

"Das hast Du ja fein hingekriegt! Du bist schwanger." sagte sie ernst und warf Naruto einen strengen Blick zu. "Der Teststreifen zeigt ein positives Ergebnis. Und das in deinem Alter! Was hast Du Dir dabei gedacht?"
"WAS?"
Uzumakis Augen wurden groß, Son-Goku erstarrte.
"Du sagst mir sofort, wer derjenige war, den Du an dich herangelassen hast! Obwohl ich es mir schon zusammenreimen kann...nicht wahr, Vegeta?"
"Kakarott..." bemerkte Vegeta. "Wir müssen die Katze wohl aus dem Sack lassen."
"Ich war es, Lady Tsunade! Es...tut mir leid!" rief Goku.
"Gleich ein Erfolg bei deiner ersten Paarung. Gratuliere." grinste der Prinz. "Na ja, man sagt ja auch, Füchse seien sehr fruchtbar."
"Das ist nicht witzig, Vegeta! Warum hast Du mir verschwiegen, das die beiden DOCH miteinander liiert waren?"
"Naruto hat mich darum gebeten. Sie wollte keinen Ärger." antwortete der Prinz ruhig.
"Das hat wohl nichts gebracht.- Ihr beide solltet euch was schämen!" rief Tsunade ärgerlich.
"Was hab ich nur getan!" jammerte Goku und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
"Schimpfen nutzt nichts. Wenn ein Sayajin in Hitze ist, kann er es nicht unterdrücken. Vor allem nicht seine Erste. Er könnte sonst ernsthaften Schaden nehmen. Quasi innerlich ausbrennen." erklärte Vegeta."Das er allerdings an Naruto geraten ist, war schlecht. Ich hätte schneller sein sollen."
"Als wenn wir nicht schon genug Probleme mit Dir hätten, Naruto! Da wechselst Du einmal das Geschlecht und wirst auch noch schwanger!" schimpfte Tsunade. "Was mich nur erstaunt ist, wie hat dein verwandelter Körper das fertiggebracht?"
"Du hast doch gesagt, ich sei jetzt ein richtiges Mädchen. Na ja, und ich hab auch das bekommen, was andere Frauen jeden Monat kriegen...ich funktioniere jetzt wirklich wie ne Frau."
"Oh mann, Naruto! Ich glaubs nicht! Hab ich Dir nicht gesagt, Du sollst die Broschüren durchlesen, die ich Dir gegeben habe?" wetterte Sakura.
"Hab ich doch....aber nicht alles kapiert."
"Na toll! Und warum bist Du dann nicht zu mir oder Tsunade gekommen?"
"Es war mir....peinlich..." wimmerte Uzumaki leise.
"Und wenn ihrs schon machen musstet, warum habt ihr dann nicht verhütet, wie sich das gehört? Ihr seid mindestens drei Jahre zu früh dran für Nachwuchs! Ihr wart doch beide bei meinem Vortrag vor fünf Monaten dabei!" schimpfte Tsunade weiter. "Ich mach doch so etwas nicht zum Spaß! Ihr müsst meine Anordnungen ernst nehmen!-Aber was hast Du Baka gemacht? Du hast gedacht, diese Kondome seien Luftballons und hast damit herumgealbert! Und ich dachte, Du wärst mit deinen siebzehn Jahren endlich vernünftig geworden!"
"Sorry...war an dem Abend etwas aufgedreht..." murmelte Naruto beschämt.
"Ja-aufgedreht! Du hast nur Blödsinn gemacht und mich auf die Palme gebracht! Was sollen nur deine Teamkameraden von Dir denken!"
Naruto hörte gar nicht mehr zu. "Ich bin schwanger..."
Es dauerte eine Weile, bis die Erkenntnis in ihre Gedanken einsickerte, es "klick" machte und ihr das ganze Ausmaß dieser Tatsache klar wurde. Ein Baby...sie würde ein Baby bekommen. Ein kleines, schreiendes Etwas, das Windeln vollmachte und einen ständig auf Trab hielt. Und so etwas wuchs in ihr heran? Naruto mochte ja Kinder, aber jetzt schon ein Eigenes haben? Was wurde dann aus ihrem Dienst als Shinobi? Entsetzt schlug sie ihre Hände vor den Mund, alles begann sich auf einmal um sie zu drehen.
"He, hoppla, nicht schlappmachen!" rief Vegeta und verhinderte, das sie umfiel.
Aber Naruto war bereits ohnmächtig geworden.
"Die Arme. Das war wohl zu viel für sie." meinte Goku.
"Legt sie hierhin." sagte Sakura und wies auf die Behandlungsliege.

Tiefe Dunkelheit umgab sie. Auf einmal tat sich vor ihr ein dunkler Gang auf.
"Hier war ich schon einmal...natürlich! Ich bin in meinem Inneren, dieser Gang führt zum Gefängins des Kyuubi!"
Schließlich stand sie vor dem mit einem Siegel versperrten Gittertor. Zwei blutrote Augen leuchteten in der Dunkelheit auf.
"Hrr...Du trägst also neues Leben in Dir. Aber das Leben deines Ungeborenen ist durch meine Anweseneheit in deinem Körper in Gefahr. Ich habe versucht, dich zu warnen, doch Du hast nicht auf mich gehört!"
"In Gefahr? Was heißt das?"
"Das Du es warscheinlich verlieren wirst. Mein Chakra wird es im laufe der Zeit immer mehr schädigen und letztendlich töten. Und auch dein Leben ist in Gefahr, solltest Du eine Fehlgeburt erleiden. Deshalb wählte der Vierte ein männliches Kind, um mich zu versiegeln."
"Oh nein!"
"Aber es gibt einen Weg. Ich werde die nächsten Monate schlafen und Du wirst nichts von mir spüren. Das heißt aber auch, Du wirst mein Chakra nicht aktiveren können."
"In Ordnung. Das nehme ich in Kauf. Ich danke Dir."
"Ich tue das nicht des Ungeborenen wegen! Ich tue es einzig und alleine, das Du am Leben bleibst! Denn stirbst Du, sterbe auch ich! Aber vermeide es in Zukunft, noch einmal trächtig zu werden!"
"Kein Problem! Einmal reicht mir!"
"Und vermeide es vor allem, dich in Gefahr zu begeben! Denn ich kann Dir in dieser Zeit nicht helfen!"
"Ich will mir eigentlich auch gar nicht mehr von Dir helfen lassen." brummte Naruto leise.
"Und deine Tragzeit wird sich verkürzen! Bei euch Menschen dauert es neun Monate, aber ich werde die Entwicklung ein wenig beschleunigen. In sechs Monaten wirst Du dein Kind zur Welt bringen."
"Oh je!"
"Und nun geh, ich werde mich nun in einen tiefen Schlaf versetzen. "

"Naruto! Hey, Naruto! Komm wieder zu Dir!"
Goku schlug ihr sachte gegen die Wangen, Tsunade hielt der Ohnmächtigen eine scharf riechende Flüssigkeit unter die Nase.
"Was-uah!"
"Langsam, langsam." sagte Sakura und drückte Uzumaki wieder sacht in das Kissen zurück.
"Naruto! Was ist?"fragte Goku.
"Der Neunschwänzige...er hat mich gerufen...er hat gesagt, er wird schlafen, so lange, bis das Kind geboren ist. Erst dann wird er wieder erwachen..." Er hat gesagt, das es in sechs Monaten soweit ist."
"Sechs Monate? Unglaublich! Der Neunschwänzige kann das Wachstum beschleunigen?" staunte Sakura.
"Scheint so." murmelte Tsunade. "Das Chakra des Kyuubi ist schädlich für das Ungeborene. Und er braucht dich zum Überleben, Naruto. Also muss er sehen, das der Prozess so schnell wie möglich über die Bühne geht."
"Und was soll ich jetzt machen?" fragte Naruto, den Tränen nahe.
"Ein Abbruch kommt nicht in Frage! Das machen wir nur in absoluten Ausnahmefällen, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist und es keinen anderen Ausweg gibt! Es sterben schon genug Menschen durch Kämpfe und Kriege! Da ist jedes neue Leben kostbar!" erklärte Tsunade." Auch wenn die Mutter ein Baka ist."
Naruto zog eine beleidigte Schnute.
"Tsunade, wir sollten eine Ultraschalluntersuchung machen." bemerkte Sakura.
"Stimmt. Wir müssen nachprüfen, wie weit das Ungeborene entwickelt ist.-Wann ist das mit euch beiden passiert?"
"Vor dreieinhalb Wochen." antwortete Vegeta.

Vegeta wartete draußen, bis die Untersuchungen fertig waren. Goku hatte darauf bestanden, mit dabei zu sein. Er wollte am liebsten nicht mehr von der Seite seiner Partnerin weichen.
"Und, Kakarott?"
"So weit ist alles in Ordnung. Bloß sieht man noch nicht viel."
"Warts nur ab, in ein-zwei Monaten wird das anders." lächelte der Sayajinprinz.
"Also, Naruto. Du meldest dich alle drei Wochen bei mir oder Sakura. Sollte etwas Unvorhergesehenes passieren, sagst Du uns sofort Bescheid!" erklärte Tsunade. Naruto nickte betrübt.
"Son-Goku, Vegeta. Wenn ihr nicht auf Mission seid, haltet bitte ein Auge auf Naruto."
"In Ordnung." nickte der ältere Sayajin.
"Ich ziehe wieder zu Naruto. Ich lass sie jetzt nicht alleine. Und es ist mir egal ob die anderen was sagen oder nicht!" sagte Son-Goku ernst. "Wir sind nun eine Familie!"
Tsunade rieb sich die Schläfen. Da waren sie wieder, diese Kopfschmerzen. Diese Naruto kostete sie mit ihren Eskapaden noch die letzten Nerven.
"Tu was Du nicht lassen kannst. Jetzt ist eh die Katze schon den Baum hinauf." seufzte sie.
Also kehrte der Sayajin noch am selben Tag in seine alte Bleibe zurück.
"Goku?"
"Hm?"
"Es ist schön, das Du wieder da bist."
"Hey, ich kann dich doch jetzt nicht im Stich lassen, wo Du meinen Nachkommen trägst. "
"Ich weiß nur nicht, ob ich eine gute Mutter sein werde. Das kam alles so..plötzlich! Hätten wir bloß besser aufgepasst!"
"Nein, Naruto. Ich bin schuld. Ich hätte Vegeta schon viel früher eine Nachricht schicken sollen. Ich Baka habe es zu lange ignoriert. Aber Ich werde dich nicht verlassen. Und ob unser Kleines einen Fuchsschwanz oder einen Affenschwanz haben wird oder diese Schnurrhaar-Zeichnung auf den Wangen, ich werde es lieben, weil es ein Teil von Dir sein wird. Und ich wette, es wird einmal ein berühmter Shinobi werden, genauso wie Du. Vielleicht sogar einmal Hokage."
"Ach Goku.. Ich dachte immer, wir währen wie Geschwister..und jetzt sind wir ein Liebespaar..und bald Eltern."
„Gefällt es Dir nicht?“
„Doch. Denn ich habe nun das Gefühl, das ich dir nun näher bin als jemals zuvor...“
Goku schloss seine Partnerin in die Arme und zog sie an sich.
"Hab keine Angst. Wir stehen das zusammen durch."
"Und morgen muss ich es Sensei Kakashi und den Anderen beichten!"
"Hast Du Angst, das sie verärgert sein werden? Das glaub ich nicht."
"Warten wir´s ab."

"WAS? Du bist schwanger? Von Goku? Ich fass es nicht!" stöhnte Iruka am nächsten Tag, als Naruto und Goku ihn besuchten und schüttelte den Kopf."Naruto...was hast Du Dir nur dabei gedacht?"
"Ehrlich gesagt...haben wir beide gar nichts dabei gedacht...als es passiert ist..." murmelte Uzumaki kleinlaut.
"Na großartig! Ihr seid zwar älter geworden, aber wie es scheint, nicht vernünftiger!"
"Kommt nicht wieder vor! Wir passen von nun an auf." versuchte Goku die Sitouation zu retten. "Das war uns eine Lehre!"
Kakashi, der ebenfalls anwesend war, schien sich seltsamerweise nicht aufzuregen. Er lächelte hinter seiner schwarzen Maske und sagte nur:"Meinen Glückwunsch. Tja, Iruka, wenn es passiert, dann passiert es eben."
"Du hast gut reden! Naruto ist noch zu jung für so etwas! Und sie ist außerdem in wirklichkeit ja ein "ER".
"Ach komm, ich frag mich, warum Du und Tsunade euch so aufregt. In diesem Alter haben schon einige ein Kind, manche waren sogar jünger."
Iruka konnte es nicht glauben.
"Du hast vielleicht Ansichten! Die Beiden sollen erst einmal erwachsen werden!"

"DU kriegst n´ Kind? Ausgerechnet Du? Oh mann, da hast Du dich wirklich in etwas hineingeritten!" stöhnte Shikamaru."Von wem eigentlich?"
Goku grinste verlegen und hob die Hand.
"Hey, dann müssen wir wohl auch langsam anfangen uns ne Partnerin zu suchen." grinste Choji.
"Sehr witzig." brummte Shikamaru.
"Na das kann ja was werden! Weiß Sakura es schon?" fragte Ino.
"Sie war eine der Ersten, die es mitbekommen hat. Und Tsunade ist ganz schön sauer." seufzte Goku.
"Woww...das muss ich sofort Sensei Gai erzählen!" war Rock Lees einzige Bemerkung und schon war er auf und davon.
"Wie geht das? Ich dachte, Du bist doch n´Kerl." meinte Tenten.
"Das liegt wohl daran, das meine Verwandlung zu gut ist." seufzte Uzumaki.
"Ach, Naruto..." sagte Hinata nur, die sich etwas im Hintergrund hielt. Shino stand neben ihr und sagte kein Wort.
"Hmph, das sieht euch beiden ähnlich! Ihr macht doch immer wieder Dummheiten!" brummte Neji. "Was wollt ihr dem Kleinen später einmal sagen, wenn Naruto wieder seine alte Gestalt hat?"
"Bis dahin ist doch noch Zeit." meinte Choji.
"Vielleicht dürfen wir dann babysitten, wenn es da ist." lächelte Ino.

"Jiraiya verschluckte sich fast an dem Tee, den er gerade trank, als Naruto ihm die Neuigkeit beichtete.
"Kami! Das lässt man euch für einige Tage alleine und schon macht ihr Unsinn! Du wirst die nächsten Monate nicht einsatzbereit sein! Und dein Training kannst Du bald ganz vergessen!"
"Ich kann grad sowieso nicht auf Missionen! Und Oma Tsunade hat immer noch keinen Weg gefunden, mich in meine alte Gestalt zurückzuführen!"
"Hrmm...soso, dann werde ich also bald Onkel. Du machst schon Sachen." schmunzelte der Eremit und ruffelte durch Narutos Haare. Und im Gedanken fügte er hinzu:"Und wenn Du wüsstest, Minato. Du wirst bald Großvater. Dein Sohn ist wirklich ne unglaubliche Nummer."

Ihr Weg führte sie auch an Son-Gohans Grab, ihrem Zieh-Großvater.
"Tja, Opa, so schnell kann´s gehen." seufzte Goku."Wärest Du noch bei uns, könntest Du bald deinen Urenkel im Arm halten."

Auf dem Rückweg begenete den Beiden Vegeta.
"Und-wie haben s die anderen aufgenommen?"
"Mal so und mal so." meinte Goku."Iruka hat sich fast die Haare gerauft, aber Kakashi war echt cool drauf. Für ihn ist es ganz selbstverständlich. Aber die Hauptsche ist, das ich für Naruto von jetzt an da bin. Wir werden bald eine kleine Familie sein."
"Kakarott, Tsunade verlangt nach Dir. Ich und Du sollen bei der Lady vorstellig werden."
"Wieder eine neue Mission?"
"Kann ich noch nicht sagen."
"Naruto?"
"Geht nur. Ich gehe noch ein bischen im Park spazieren."
"Ist gut. Bis später."
Seufzend sah sie den beiden Sayajins nach. Hoffentlich musste Goku nicht wieder Konohagakure verlassen. Wenn sie an Sensei Kurenai dachte, die erst vor einigen Monaten ihren Gefährten Asuma verloren hatte, lief es ihr eiskalt den Rücken runter. Ihr Kind würde ohne Vater aufwachsen. Gut, Goku war ein Sayajin, aber selbst er war nicht unsterblich....aber auf keinen Fall wünschte sich Naruto, das sein Kind ganz ohne Eltern aufwuchs wie er und Goku.

Langsam schlenderte sie durch den kleinen Park im Westteil der Stadt. Ganz in der Nähe wohnte Kiba mit seiner Mutter und dem Rest des Inzuka-Clans. Der junge Shinobi war mit seinem Hund Akamaru gerade auf Mission und wusste noch gar nichts von Uzumakis Glück.
Vor einer Bank blieb Naruto schließlich stehen und ließ sich darauf nieder. War sie wirklich noch zu jung und unerfahren, um Nachwuchs zu haben? In mancherlei Hinsicht wohl schon. Uzumaki seufzte und starrte traurig zu Boden. Plötzlich fühlte sie eine feuchte Nase an ihrer Handfläche. Als sie nach rechts sah, blickte sie in die gelben Augenpaare von drei grau-weißen Wolfshunden. Eines der Tiere winselte.
Eine hochgewachsene, junge Frau näherte sich. Naruto erkannte das Zeichen des Inuzuka-Clans auf ihren Wangen, die zwei roten eckzahnförmigen Markierungen.
„Du brauchst keine Angst zu haben, Kleine. Meine drei Nin-ken tun Dir nichts. Sie haben gespürt, das dich etwas bedrückt.“
Sie ließ sich neben Naruto auf der Bank nieder.
„Ich heiße übrigends Hana.“
„Hana? Dann bist Du die große Schwester von Kiba!“
„Richtig. Woher kennst Du mich?“
„Ich bin Naruto und habe Kiba geholfen, als das damals mit Akamaru passiert ist....“
„Was? Aber Naruto ist doch...“
„Ich hatte einen kleinen Unfall...“
"Unfall?"

„Hana!“
„Ich bin hier, Mutter!“
Eine verwegen aussehende Frau mit wild abstehenden dunkelbraunem Haar kam den Parkweg entlang. Auch sie trug das Zeichen des Inuzuka-Clans. Ihr folgte ein großer, grimmiger schwarz-weißer Wolfshund. Er hatte nur noch ein Ohr und ein Auge.
„Ach hier bist Du.“
Naruto lief es eiskalt den Rücken herunter. Kiba hatte ihm oft erzählt, wie furchteinflößend und hitzköpfig seine Mutter sein konnte. Deshalb war auch sein Vater eines Tages getürmt.
„Die Haimaru haben mich zu ihr geführt.“ erklärte Hana. „Sie haben gespürt, das sie etwas bedrückt.“
Jetzt ließ sich auch Kibas Mutter auf der freien Seite neben Naruto nieder. Und zu Hanas Überraschung wurden die harten Gesichtszüge ihrer Mutter auf einmal sanft und freundlich, als sie in Narutos Gesicht blickte.
„Kleine, warum bist Du so traurig?“
„Mutter, das ist Naruto. Er-äh, sie wollte mir gerade etwas von einem Unfall erzählen.“
„Du bist Naruto? Ich dachte, er wäre ein Junge."
"Sie wollte mir gerade erzählen, wie es dazu kam, das sie jetzt so aussieht."
"Du kannst dich uns ruhig anvertrauen. Du hast Kiba damals geholfen, als es um Akamarus Leben ging. Vielleicht können wir nun etwas für dich tun. Ich heiße übrigends Tsume.“
Kunomaru hatte sich brummend in das Gras neben der Bank gelegt und sein Auge geschlossen.

Also erzählte Naruto was ihr bisher widerfahren war.
„Und jetzt bin ich...bin ich..“
„Sie erwartet ein Junges.“ kam es von Kunomaru, welcher immer noch reglos im Gras lag.
„Wow, ihr Hund kann ja sprechen! Und er ist kein vertrauter Geist.“ staunte Naruto.
„Das ist ja ein Ding! Du bist also schwanger.“
„Ja, und ich bin erst siebzehn! Na ja, ich werde bald achzehn. Aber trotzdem, Oma Tsunade hat furchtbar geschumpfen!“
„Bah! Lass die anderen doch reden! Ich war auch erst gerade achzehn geworden, als ich Hana bekommen habe! Und sie hat sich prächtig entwickelt. Glaub mir, Kleine, das schaffst Du auch. Ich habe schon jüngere Mütter gesehen! Also zerbrich Dir darüber nicht den Kopf. Sei nur immer für dein Kleines da. Das ist wichtig. –Hält der Vater zu Dir?“
„Das tut er.“
„Schon mal ein Pluspunkt. Und sollte er es wagen, sich der Verantwortung zu entziehen, dann komme ich vorbei und lese ihm die Leviten!“ rief Tsume und lachte.
„Goku würde mich nie im Stich lassen!“

Kotetsu und Izumo, die beiden Shinobi vom Kontrollpunkt am Haupttor des Dorfes, hatten gerade Feierabend und waren ebenfalls im Park unterwegs.
Staunend waren sie in einiger Entfernung stehengeblieben und beobachteten die drei Frauen auf der Bank. Vor allem als Tsume freundschaftlich einen Arm um Narutos Schultern legte.
"Guck Dir das an! So kenne ich Tsume gar nicht! Das die auch sanft und freundlich sein kann..." flüsterte Kotetsu.
Doch den scharfen Sinnen des Oberhauptes des Inuzuka-Clans entging nichts. Sie schnupperte kurz, dann traf ihr eiskalter Blick die beiden Männer.
"Was glotzt ihr beiden da so herüber! Habt ihr nicht etwas Besseres zu tun?!" rief sie wütend und  lautstark Kotetsu und Izumo entgegen. "Wenn ihr nicht gleich Leine zieht, macht Kunomaru euch Beine!"
Beide Männer erstarrten.
"Wir gehen ja schon." murmelte Izumo kleinlaut und im Laufschritt eilten die Beiden davon.
Naruto konnte nicht anders als belustigt zu glucksen. Tsume mochte es wohl gar nicht, wenn man diese sanfte Seite an ihr sah.
"Jaja, bei mir sputen die Kerle. Nur dieser Vegeta hat mir bisher die Stirn geboten. Der Kurze ist genauso aufbrausend und zänkisch wie ich." grinste sie.
Naruto nickte und lachte leise.
"Na siehst Du, jetzt siehst Du wieder fröhlich aus."
"Danke, Sensei."
"Lass doch das Sensei weg."
"Okay."
Schließlich musste Tsume wieder weiter, sie hatte noch einen Bericht abzuliefern.
"Ich komme gleich nach, Mutter." sagte Hana. Beide sahen der älteren Frau nach, Kunomaru trottete neben seiner Herrin her.
„Unglaublich. So kenne ich Mutter gar nicht!“ murmelte Hana.
„Wieso?“
„Ich kenne sie meist nur als strenge und aufbrausende Person. Unser Vater ist deshalb eines Tages getürmt. Ich habe sie schon lange nicht mehr so sanftmütig erlebt. Sie zeigt das nur sehr selten. Besonders als wir noch klein waren. Ich glaube,Du hast ihr Herz berührt, Naruto. Offenbar bewirkt dieses sexy Jutsu nicht nur bei Männern etwas. Bei manchen Frauen löst sie wohl so etwas wie einen mütterlichen Beschützerinstinkt aus.“
Naruto senkte verlegen ihren Kopf.
"Auf jeden Fall wird sie jetzt ein Auge auf dich haben. Sollte jemand wagen, Dir etwas antun zu wollen, wird er den Zorn meiner Mutter kennenlernen.-So, ich muss jetzt ebenfalls los. Auf mich warten einige Patienten."
"Danke, Hana, ihr habt mich echt wieder etwas aufgebaut, echt jetzt."
An diesem Abend kehrte Naruto gut gelaunt nach Hause. Tsume würde ihr den Rücken stärken, sollte es nötig werden, das fühlte sie.

"WAS? Naruto schwanger?"
Kiba bekam fast den Mund nicht mehr zu, als er bei seiner Rückkehr die Neuigkeit von seiner großen Schwester erfuhr.
"Und Mutter hättest Du erleben sollen! Sie hat einen richtigen Narren an Ihr gefressen."
„Darf ich nicht mal wieder mütterliche Instinkte zeigen?“
Tsume war in der Eingangstür aufgetaucht.
"Uh-oh, hallo Mutter, ich bin wieder zurück." sagte Kiba.
„Na ja, ich bin es nicht von Dir gewohnt.“meinte Hana.
„Ich weiß auch nicht wieso. Aber ich brauche mur in das Gesicht der Kleinen zu schauen und schon geht mein Herz auf.“

So verging die Zeit. Goku sorgte sich rührend um die werdende Mutter und bemühte sich, Naruto jeden Wunsch zu erfüllen.
"Was wohl Sasuke dazu sagen würde, wenn er mich jetzt so sehen würde?" murmelte Uzumaki und blickte auf ihren bereits leicht gewölbten Bauch.
"Vielleicht wäre er neidisch, weil er nicht zum Zug gekommen ist." grinste Goku.
"Ach Du!" winkte Naruto lächelnd ab. "Von mir würde er bestimmt keinen Uchia-Nachkommen haben wollen."

Sakura sah jede Woche einmal vorbei, führte die üblichen Untersuchungen durch und kommentierte sie in einer speziellen Schriftrolle.
"Tsunade wünscht, das ich jede Woche nach Dir sehe, Naruto. Deine Schwangerschaft muss besonders überwacht werden, da sie ja keine Übliche ist. Wie sieht es mit der Morgenübelkeit aus?"
"Ist besser geworden. Die Kräuter helfen."
"Gut. Mit Dir und dem Ungeborenen ist soweit auch alles in Ordnung. Komm in zwei Tagen zu mir ins Krankenhaus."
"Wieso?"
"Zum üblichen Lehrgang über Babypflege."
"Och man, echt jetzt!"

Und so, zwei Tage später, bei Sakura auf der Kinderstation...
"Wozu ist die Puppe da?" fragte Naruto und wies auf die täuschend echte Nachbildung eines Babys auf dem Tisch vor sich.
"Damit werden wir üben, wie man sich um ein Baby kümmert."
"Ich soll mit Puppen spielen?" brummte Uzumaki.
"Das ist eine ernste Angelegenheit! Du hast Dir den Braten in die Röhre schieben lassen, also musst Du nun auch lernen, wie man ein Baby versorgt!" rief Sakura ärgerlich. "Wie konntest Du nur so leichtsinnig sein! Du bist doch erst siebzehn!"
"In fünf Monaten werde ich achzehn."
"Das bringt uns auch nicht weiter! Du bist immer noch zu jung! Auf jeden Fall machst Du jetzt den Kurs mit, den alle werdenden Mütter hier im Krankenhaus absolvieren! Zuerst üben wir an der Puppe und dann, wenn Du alles kapiert hast, darfst Du mir mit einem echten, lebendigem Baby auf der Kinderstation helfen."
"Oh je!" schluckte Naruto.
"Also: Das erste, was Du heute lernst, ist Windeln wechseln." begann Sakura.
Narütlich stellte sich Naruto am Anfang völlig ungeschickt an.
"Halt, Du Trottel! Du kannst doch das Baby nicht einfach so am Fußgelenk packen und hochheben! Willst Du es umbringen?!" zeterte Sakura. Tsunade, die gerade am Zimmer vorbeiging, schüttelte seufzend den Kopf. Das würde noch was werden. Aber sie würde die nötigen Vorkehrungen treffen, wenn das Kind erst einmal geboren war...

Doch je weiter die Schwangerschaft voranschritt, desto mehr schien Naruto ein Gefühl dafür zu bekommen, ein Baby zu versorgen.
"So lange Babys noch so klein sind, musst Du den Kopf beim Baden mit der Hand abstützen. Na also, geht doch schon ganz gut." lobte Sakura.
"He-he, nicht so zappeln!"
"Und heute nun das erste Mal Windeln wechseln am lebenden Objekt." grinste Sakura und legte das Baby auf dem Wickeltisch ab. "Der kleine Wonneproppen ist übrigends Chojis neue Cousine."
Als Naruto die Windel öffnete, glaubte sie im nächsten Moment ohnmächtig zu werden.
„Uäääh! Das ist ja...“
„Sieht toll aus, nicht? Wer gut isst, produziert auch große Häufchen. Das wirst Du in Zukunft auch bei deinem Baby machen müssen.“ grinste Sakura. „Hier hast Du warmes Wasser und einen Waschlappen. Dann fang mal an, die Kleine sauberzumachen.“

Am meisten gefiel Naruto wenn sie einem Baby das Fläschen geben durfte. Sakura bemerkte, wie sie voll darin aufging und sanft lächelte, alles rings um sie herum schien nicht mehr zu existieren.
"Sehr schön. Ihre Mutterinstinkte entwickeln sich bereits." dachte Haruno zufrieden.

Aber nicht nur Narutos Freunde erfuhren von dem kommenden freudigen Ereignis. Ein Spion der feindlichen Oto-Shinobi überbrachte Orochimaru die Neuigkeit.
"Das ist ja wirklich eine besondere Neuigkeit! Dieser Bengel, der das Fuchsungeheuer in sich versiegelt trägt, ist noch immer in seinem weiblichen Zustand und jetzt auch noch schwanger von einem dieser Sayajin? Ihre und unsere Gene scheinen also kompatibel zu sein. Sehr interessant. Das eröffnet mir völlig neue Möglichkeiten!" lächelte der bleiche Sannin. "Ich will mehr darüber wissen. Vor allem brauche ich den Geburtstermin."
"Jawohl, Meister Orochimaru."
Sasuke Uchia stand reglos in einer Ecke des Raumes und verzog keine Miene. Doch Kabutos Augen leuchteten in Anbetracht der anstehenden neuen Experimente...
"Vielleicht ist dieses Kind der Schlüssel zu meiner Unsterblichkeit. Dieser Vegeta hat einmal damit herumgeprahlt, das Sayajins viel älter als Menschen werden können und dabei nicht altern." lächelte Orochimaru kalt. "Wenn ich schon nicht an die Sayajin herankomme, dann wenigstens an deren Nachkommen."

Später, während seines Trainings, ging Sasuke die Neuigkeit durch den Kopf.
"Naruto...."
Fast kam in ihm ein wenig Neid auf, weil er nicht die Gelegenheit hatte nutzen können, zu einem Uchia-Erben zu kommen. Doch noch war die Zeit nicht reif dafür. Er musste erst seine Rache vollenden.

Forstetzung folgt...

 

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