Aber auch Naruto ging so einiges durch den Kopf, während sie aß. Beim Anblick der Suppenbrühe erinnerte sie sich an ein unangenehmes Erlebnis auf Namek.....

Flashback:
Am Unangenehmsten war für Naruto die Sache mit dem Meditank gewesen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen die er sich beim Kampf mit Ginyu und Vegeta zugezogen hatte, war eine Behandlung auf Freezers Schiff nötig.
"Pell ihn aus seinen Sachen, damit die Lösung überall eindringen kann, sonst dauert es zu lange." erklärte Vegeta.
Also streifte Goku seinem brüderlichen Freund die Kleider ab und setzte ihn dann unter die Glasglocke.
"Gut. Jetzt noch die Elektroden anbringen....und die Sauerstoffmaske. Das wars. Tritt zurück, Kakarott."
Als die grüne klare Flüssigkeit einlief, erwachte Naruto und begann sich panisch umzusehen.
"Bleib ruhig, Bengel! Du bekommst Luft durch die Sauerstoffmaske! Atme gleichmäßig und ruhig weiter, es passiert Dir nichts! In einer Stunde bist Du wieder fit." erklärte Vegeta, als Naruto unruhig zu werden begann und sein Gesicht gegen das Glasfenster presste. "Das beste ist, Du machst deine Augen zu und versuchst zu schlafen. Die Lösung erledigt den Rest."
"Keine Angst, kleiner Bruder. Deine Verletzungen müssen zuerst heilen."
Als Naruto die wohltuhende Wirkung und die Wärme fühlte, die seine Schmerzen abklingen ließ, beruhige er sich wieder, schloß seine Augen, ließ sich im Schneidersitz nieder und legte die Hände in seinen Schoß.
"Sehr gut. Er hat sich beruhigt."
"Dann komm, Kakarott. Wir haben eine Echse plattzumachen!"

Voller Unruhe hatte Naruto im Dämmerschlaf die an-und abklingenden Energiesignaturen verfolgt. Er wusste, das es da draußen um Leben oder Tod ging, doch er konnte nicht eingreifen. Noch nicht.
Er war heilfroh, als er endlich das Signal hörte, das das Ende der Behandlung anzeigte. Mit einem Rasengan befreite er sich aus dem Tank, schüttelte sich einmal heftig die Nässe nach Hundeart ab, warf sich in seine Kleider und eilte aus dem Raumschiff.

Als er den Kampfplatz erreichte, hielt Goku gerade den sterbenden Vegeta in seinen Armen.
Der Sayajinprinz hatte gedacht, er wäre nun stark genug, um Freezer den Garaus zu machen, doch er hatte sich getäuscht. Nun lag er in den letzten Atemzügen und flehte den jüngeren Sayajin an, sein Volk, für dessen Vernichtung der Ice-Jinn verantwortlich war, zu rächen. Goku versprach es ihm und Vegeta hauchte sein Leben aus.
Naruto war die ganze Zeit mit Neji und Choji schweigend abseits gestanden und hatte alles mitangesehen. Nun verstand er erst die Gründe, die Vegeta zu seinen Taten getrieben hatten.
Und er konnte nicht anders, als selbst Freezer seine Meinung kund zu tun.
"Du eingebildeter Laffe! Er war wehrlos und Du hast ihn einfach kalt gemacht! Deine Seele muss noch schwärzer sein als die von Orochimaru! Und der ist schon ziemlich mies! Jetzt weiß ich, warum Vegeta so böse und gemein geworden ist! Weil Du noch schlimmer bist! Da konnte er ja nicht anders als genauso zu werden!" grollte Naruto.
"Hört euch den Bengel an!" gluckste Freezer. "Wenn Erwachsene sich unterhalten, haben Kinder zu schweigen!"
"Lass Naruto in Ruhe, Freezer! Ich bin dein Gegner!"
"Na dann komm her, Sayajin! Du kannst deinem Prinzchen gleich folgen!"
Es folgte ein gnadenloser und verbissener Kampf, der sich über Stunden hinzog. Neji befahl Choji und Naruto sich außer Reichweite zu halten, als er bemerkte, was für Kräfte da im Spiel waren.
"Was für Kräfte! Da werden immense Mengen an Chakra freigesetzt!" schluckte Choji.
"Da können wir nicht mithalten! Tsunade hatte recht. Diese Sayajins haben ein ganz anderes Chakanetzwerk als wir! Und ihre Punkte sind nicht so leicht verletzbar wie unsere! Vor allem die Kraft dieser weißen Kreatur scheint unerschöpflich zu sein!" knurrte der Hyuuga.
Naruto stand nur da, die Hände zu Fäusten geballt und verfolgte atemlos den Kampf. Warum konnte er nicht solche Fähigkeiten entwickeln? Selbst das rote Chakra des Kyuubi würde wohl nicht ausreichen, um auf das Level Freezers zu kommen. Ob der Neunschwänzige gerade wohl das Gleiche dachte?

Jedenfalls hatte auch Goku Schwierigkeiten, gegen die Kampfkraft Freezers anzukommen. Er teilte zwar aus, steckte aber dafür meist genauso wieder ein. Schließlich griff er zu seiner Technik, die Sensei Piccolo ihm gelehrt hatte: Die Genkidama. Zuerst ahnte Freezer nichts, als er jedoch die riesiege Energiekugel am Himmel entdeckte, roch er den Braten.
"Scheiße! Er hat Lunte gerochen! Wir müssen ihn ablenken, damit Goku seine Technik vollenden kann!" rief Neji.
"Bin schon dabei!-Jutsu der Schattendoppelgänger!"
Gemeinsam schafften sie es, Freezer so lange in Schach zu halten, bis Goku die fertige Genkidama auf den Ice-Jinn niedersausen lassen konnte. Verzweifelt versuchte dieser, die riesige Energiekugel aufzuhalten, doch sie schloss sich um ihn und schlug auf der Planetenoberfläche ein. Ein riesiger Krater entstand, der sich mit dem Wasser der umliegenden Seen füllte. Choji fand Goku, den er aus dem Wasser fischte, gemeinsam retteten sich die Vier auf einen kleine Insel.
"Wow, großer Bruder, Du warst echt toll! Keiner von uns hätte so was geschafft!" rief Naruto überschwenglich. Goku grinste und kratzte sich verlegen am Kopf.

Lichtjahre entfernt, auf Narutos Heimatwelt, schloss Sensei Piccolo seufzend die Augen. Er hatte die Geschehnisse im Geiste verfolgt und war erleichtert, das sein Schüler es geschafft hatte, die Kreatur zu besiegen.

Doch alle hatten sich zu früh gefreut. Als Naruto seinen Blick schweifen ließ, blieb er auf deinem Felsen haften, auf dem eine Gestalt stand. Im nächtsten Moment wich alle Farbe aus seinem Gesicht.
"Uwah! Scheiße!"
"Was ist denn Naruto?"
"Da! Die Scheiß-Echse ist immer noch nicht erledigt!"
Tatsächlich hatte Freezer die Genkidama überlebt! Und er hatte eine ziemlich miese Laune! Als der Ice-Jinn auf Freezer feuerte, stieß Choji ihn beiseite und wurde statt ihm getroffen! Mit einem Loch in der rechten Schulter stürzte er zu Boden.
"Verdammt! Choji!" fluchte Neji.
"Verschwindet hier! Schnell!" schrie Goku warnend.
"Du verdammte Echse! Langsam reicht es!" schrie Naruto zornig. "Jutsu der Schattendoppelgänger!"
"Naruto! Lass das! Du hast keine Chance!" rief Goku.
Drei mal erwischte Freezer nur einen Doppelgänger, doch er durschaute schnell den Trick und pikte sich den Echten heraus. Der biegsame lederhäutige Schwanz des Ice-Jinns schloss sich um Narutos Hals. Die restlichen Doppelgänger verpufften.
"Hab dich! Was für ein lahmer Trick!"
"Gnn! Argg, lass mich..."
Wieder begann das rote Chakra des Kyuubi hervorzutreten. Naruto zerrte an der Windung die seinen Hals umschlossen hielt -und biss dann zu! So fest er konnte.
Freezer heulte auf als sich die scharfen Raubtierzähne in die Haut bohrten und ließ sofort von Uzumaki ab.
"Pfui Deibel!" spuckte Naruto und hustete.
"Was fällt Dir ein, Du kleine Ratte!! Jetzt lernst Du mich kennen!" schrie Freezer zornig
Plötzlich schoß Naruto senkrecht in die Luft! Freezer hielt eine Hand ausgestreckt und ließ ihn immer höher schweben. Uzumaki fühlte wie eine unsichtbare Faust sich um seinen Köper schloss und ihn bewegungsunfähig machte. Immer höher wurde er in die Luft getragen und die unsichtbare Macht drückte ihn immer fester zusammen.
„Sag lebewohl zu deinem kleinen Brüderchen, Sayajin!“
Freezer schloss die Faust mit einem Ruck -und Naruto wurde in einer Explosion vaporisiert! Sein markerschütternder Schrei wurde vom Donner der Explosion verschluckt.
„NEEEEIIIIIN!! NARUTOO!!!“ schrie Goku entsetzt. Fassungslos starrte er in den Himmel, wo nur noch eine schwarze Rauchwolke zu sehen war, die langsam vom Wind aufgelöst wurde. Sein kleiner Bruder...er war nicht mehr da. Einfach von Freezer ausgelöscht. Dann packte ihn die Wut. Eine Wut, wie er sie noch nie gespürt hatte.
„Du ...Du hast meinen kleinen Bruder umgebracht! Er...war ..noch...nicht einmal...erwachsen!!“ knirschte Goku. Freezer ließ das Ganze kalt.
„Du wirst ihm gleich folgen! Nervige kleine Ratte! Das hätte ich schon längst tun sollen!“ meinte der Ice-Jinn abfällig.
„Du...Du...“
Gokus Wut wuchs ins Unermessliche. Und zuerst unbemerkt ging mit ihm eine geheimnisvolle Wandlung vor. Seine schwarzen Augen wechselten kurzzeitig immer wieder in helles türkis, ausströmendes Chakra wirbelte sein Haar nach oben, das immer mehr blonde Stähnen bekam. Und dann explodierte diese Wut! Goku stieß einen animalischen Schrei aus, ein Energiewind fegte über die Felseninseln und das Wasser. Im nächsten Moment umgab Goku ein goldener Chakra-Schein, der den Ice-Jinn blendete. Und als dieser sich mit einem Knall wieder verzogen hatte, war eine unglaubliche Veränderung in Goku vorgegeangen. Goldblonde, hochstehende Haare, türkisfarbene Augen. Und eine sprunghaft angestiegene Kampfkraft, die alles auf Namek übertraf. Son-Goku war zur Legende der Sayajins geworden, zum Super-Sayajin. Und das bekam Freezer nun zu spüren.

Außer Freezer war nur Neji Zeuge von Gokus Verwandlung geworden.
"Neji! Nimm Choji mit und seht zu, das ihr hier wegkommt!" befahl der Super -Sayajin.
"Und was wird aus Dir?"
"Ich komme nach, wenn ich mit dem hier fertig bin!" grollte Goku. Neji nickte, lud sich den bewusstlosen Choji über die Schulter und machte sich auf dem Weg zum Raumschiff.
Als der Ice-Jinn das verhindern wollte, ging der Super-Sayajinn rigoros dazwischen.
"Du bringst keinen meiner Freunde mehr um!"
Und nun ging es auf Namek erst richtig rund.
"Kami! Diese Erschütterungen....bist das Du, Goku? Du bist wirklich kein normales Lebewesen...aber es ist gut, das wir dich als Freund haben und nicht als Feind. Aber Naruto..." murmelte der Hyuuga und musste sich die Tränen verkneifen, während er über das Wasser in Richtung des Raumschifflandeplatzes lief.

Freezer, der sich außerstande sah, Goku zu besiegen, griff zu einer üblen List. Er schoß einen Energieball in den Kern des Planeten, was zu einer Kettenreaktion führte, die in kürze den Planeten zerstören würde.
"Guck nicht so! Du wirst draufgehen! Aber ich kann im All überleben! Ätsch! Ich gewinne also trotzdem!" grinste Freezer, der inzwischen aus unzähligen Wunden blutete.
"Das wirst Du nicht! Denn vorher zertrete ich dich zu Staub!"
"Pah! Ich hab noch nicht mal mein volles Potential erreicht! Aber das kriegst Du gleich zu spüren!"
"Nur zu! Mit Dir nehm ichs alle mal auf! Meinen kleinen Bruder bringt keiner ungestraft so einfach um! Er war für größere Aufgaben bestimmt! Und er sollte eines Tages Hokage werden!"
"Hu, ich lach mich tot! Herrscher über einen kleinen Dreckball? Ich bin der Herrscher des Universums!!"

Zur selben Zeit schrak Sensei Piccolo zusammen. Er hatte ein schwaches Lebenszeichen ausgemacht. Und das gehörte dem ältesten Weisen!
"Weiser Guru! Ihr seid noch am Leben?"
"Ich konnte Enma Dayo um einen kleinen Aufschub bitten, da das Schicksal vieler Welten und Leben auf dem Spiel steht." erklärte der uralte Namekianer und lächelte plötzlich."Außerdem hat ein junger, blonder Springinsfeld geholfen, den Wächter des Jenseits umzustimmen."
"Das ist phantastisch! Dann müssten auch die Dragonballs wieder aktiv sein!"
"Deswegen bat ich um die Rückkehr meiner Seele nach Namek."
Tatsächlich erschien Polunga wieder am Himmel und Guru telepathierte ihm den ersten Wunsch zu, alle die von Freezer getötet wurden, wieder lebendig zu machen.
"Ja, Meister." nickte Polunga und tat wie ihm geheißen wurde.

So erwachten die Bewohner des Planeten wieder zum Leben. Auch Naruto und Vegeta waren darunter.
"Hey, ich war doch tot und gerade noch bei diesem rotgesichtigen Riesen..." Er kniff sich in den Handrücken. "AU! Nein, ich bin wieder lebendig!"
Uzumaki konnte es zuerst nicht glauben. Dann aber grinste er.
„Jetzt kann ich doch noch Hokage werden! Aber zuerst muss ich mit Goku wieder nach Hause auf unsere Welt zurück. Nicht weit von seinem Platz sah er Vegeta, der sich gerade aus der Erde grub.
"Hey, Vegeta! Wenn Du willst, kannst Du mitkommen! Aber nur wenn Du dich anständig benimmst und keinen kaltmachst!“
Der Sayajinprinz verdrehte die Augen.
"Das muss wirklich die Hölle sein! Ich bin wieder mit dem Bengel zusammen..."

Zur selben Zeit seuftze Enma Dayo, oberster Wächter des Jenseits, erleichtert auf.
„Kami sei Dank, das der wieder weg ist! Der hätt mir fast den letzten Nerv geraubt mit seinem Gezeter wegen das er auch wieder zurück müsste und es noch nicht soweit sei...und dieser vorlaute Bengel hat auch noch seinen Körper behalten...“stöhnte er und rieb sich die Schläfen.

Naruto folgte der starken Aura, die er wahrgenommen hatte und wurde wie Vegeta Zeuge von Gokus neuer Erscheinung.
„Wow! Mann Goku, hehe, Du hast jetzt die gleiche Haarfarbe wie ich!“
„Naruto! Kami sei Dank, Du lebst!"
"Das haben wir Opa Guru zu verdanken! Es war seine Idee." grinste Uzumaki.
"Geh jetzt aber zum Schiff zurück und verlasse Namek! Dort sind auch Neji und Choji!“
„Und was wird aus Dir?“
„Ich komme nach, wenn ich mit Freezer fertig bin!“
„Ich will aber zuschauen, wie Du die Echse vermöbelst!“
„Naruto!! Tu was ich Dir sage!“ schrie Goku wütend.
„Schon gut! Oh mann, kein Grund so aus der Haut zu fahren, echt jetzt!“

Doch das Schiff war beschädigt und nicht mehr flugtauglich. Aber zum Glück erfüllte Polunga mit Dendes Hilfe noch einen Wunsch, der alle außer Goku und Freezer zurück in Narutos Heimatwelt brachte. In die Wälder von Konoha. Goku wollte Freezer auf jeden Fall den Garaus machen.
"Wir sind wieder zu Hause!" rief Neji.
"Hallo, Freunde!" rief Naruto erfreut."Es hat geklappt! Wir sind alle wieder hier!"
„Naruto! Du bist wieder am Leben! Kami sei Dank!“
„Ja, die Dragonballs habens möglich gemacht.“
Hyuuga fiel ein Stein vom Herzen, als er Uzumaki quietschfidel auf sich zulaufen sah.
Dende heilte inzwischen Chojis Schulter.
"Danke, Kleiner. Ino könnte das nicht besser." lächelte er und setzte sich auf.
Doch Goku verblieb nach Freezers Niederlage auf Namek. Sensei Piccolo konnte mit seinen Fähikeiten das Ende des Planeten verfolgen und es per Telepathie Naruto und seinen Freunden mitteilen.
Zuerst hatte man gedacht, Goku wäre mit dem Planeten untergegangen, doch der alte Wächter des Wolkenreiches konnte sie beruhigen, das auch er es geschafft hatte zu fliehen und bald wieder zurückkehren würde.
"Habt ihr gehört, Freunde! Goku lebt!" rief Naruto. "Jah! Das ist mein großer Bruder!"

Bis die Namekianer eine neue Welt gefunden hatten, auf der sie auswandern konnten, blieben sie bei Sensei Piccolo auf dem Himmelsturm. Guru, der älteste Weise, hatte kurz nach der Rettung seines Volkes seinen Nachfolger bestimmt.
"Opa Guru! Musst Du wirklich schon wieder gehen?" rief Naruto, als er die Abschiedsworte vernommen hatte und ergriff seine Hand.
"Meine Zeit ist gekommen. Leb wohl, mein junger Freund. Und nutze deine Fähigkeiten immer für das Gute."
"Das werde ich! Und danke, das Du uns geholfen hast. Ohne deinen Wunsch wären wir jetzt nicht hier. "
Der Weise lächelte. Dieser Junge war wirklich unglaublich.
"Enma Dayo....ich bin jetzt bereit, meine Reise ins Jenseits anzutreten."
Der uralte Namekianer verschwand einfach vor den Augen aller Anwesenden.
"Leb wohl, großer alter Weiser." murmelte Naruto traurig.
Naruto war dem alten Führer der Namekianer mehr als dankbar dafür, das er ihm geholfen hatte, sein eignenes Chakra noch besser nutzen zu könnnen.
Mit Hilfe der Dragonballs konnten die Namekianer schließlich auf einen neuen Stern auswandern. Nur der kleine Dende blieb bei Sensei Piccolo, er hatte sich entschlossen, sein neuer Schüler zu werden und eines Tages die Nachfolge als Wächter des Wolkenreiches und der Dragonballs zu übernehmen.

Sogar Ginyu in seiner Krötengestalt war gerettet worden und hopste nun im Wald nahe Konohagakure herum. Naruto hatte ihn eines Tages entdeckt, als er hinter einer Hausecke im Dorf in eine der Mülltonnen krabbeln wollte.
"He, das gehört sich nicht, hier herumzustreunen und Mülleimer zu plündern, echt jetzt! Hehe, ich glaub, ich hab was viel besseres für dich!"
Es gelang ihm, ihn einzufangen und beschwor Gamabunta, das Oberhaupt des Gamaclans.
"Ich hab hier einen Schüler für dich. Was meinst Du, könntest Du ihn bei euch aufnehmen und ihm beibringen, ein guter vertrauter Geist für einen zukünftigen Shinobi zu werden?" fragte Uzumaki grinsend. Gamabunta besah sich die graßgrüne gesprenkelte Kröte mit den zwei Fühlern, die Naruto hochhielt und meinte:"Mmmm....sehr talentiert sieht er zwar nicht aus, aber vielleicht können Gamatatsu und Gamakichi etwas mit ihm anfangen. Wie heißt er denn?" brummte die große Kröte und zog an ihrer Pfeife.
"Ginyu!" grinste Naruto."Er kann zwar noch nicht sprechen, aber das lernt er sicher noch!"
"Na, dann komm mal her. Rekruten können wir immer gut brauchen!" brummte die riesige Kröte und ergriff den winzigen Ginyu mit ihrer rechten Flossenhand. Die Namek-Kröte quakte erschrocken, doch es gab kein Zurück mehr."
"Machs gut, Ginyu! Und lern schön fleißig!" winkte Naruto grinsend als Gamabunta wieder mit seinem neuen Clansmitglied verschwand. Uzumaki sah die Namek-Kröte nie wieder, aber vielleicht würde sie eines Tages für einen zukünftigen Shinobi ein Partner werden...


Vegeta ereilte ein anderes Schicksal.
Die ersten sechs Monate nach der Rückkehr von Namek verbrachte er im Gefängis. Die Anbu hatten ihn auf Tsunades Befehl hin aufgegriffen und es war ihnen gelungen, ihn festzusetzen. Nun saß er, streng bewacht, im Hochsicherheitstrakt des Konoha Gefängnisses. Naruto, von innerer Neugier getrieben, besuchte immer wieder den außerirdischen Gefangenen. Als er sah und hörte, wie Vegeta sich langweilte, brachte er ihm die verschiedensten Bücher und Schriftrollen, die er finden konnte, damit Vegeta das Leben hier besser kennenlernen konnte. Zuerst hatte er nichts als Hass für den Sayajin empfunden, doch seit er über sein Schicksal und seine Zeit unter Freezer erfahren hatte, verstand er, warum Vegeta so geworden war und empfand sogar Mitleid für ihn. Und er war ein starker Krieger. Naruto fand, wäre Vegeta kein Feind, könnte er einen guten Anbu abgeben.
"Du vergisst aber eines, Naruto." sagte einer der Gefängniswachen.
"Hä? Was denn?"
"Wenn er wirklich von einer anderen Welt kommt, wird er unsere Schrift wohl kaum lesen können."
"Oh....da hast Du wohl recht. Na, dann bringe sie ich ihm einfach bei! Wenn er will....hehe, dann bin ich sein Sensei!"

Nun, Vegeta wollte. Seine Welt Vegeta-Sei war vor langer Zeit zerstört worden und wo sollte er hin? Hier lebte wenigstens noch ein weiteres Mitglied seiner Spezies, Kakarott. Und er wollte auf jeden Fall eine Revanche für seine Niederlage. Und so verbrachte Naruto jeden Tag einige Zeit vor den Gitterstäben zu Vegetas Zelle und lehrte ihm das Lesen und Schreiben seiner heimatlichen Schrift.
"Erzähle mir von Dir, Bengel. Deine Fähigkeiten haben mich neugierig gemacht."
"Okay. Aber nenne mich nicht Bengel! Ich heiße Naruto Uzumaki! Und Oma Tsunade ist kein Weib! Das ist sehr respektlos von Dir! Sie ist unser Hokage!"
"Na schön, Be-äh, Naruto. Dann ist sie also eure Königin."
"Nicht direkt. Sie ist nur die Führerin unseres Dorfes und aller Konoha-Ninja. Das ganze Land wird von einem Feudalherren regiert."
"Insteressant. Erzähle weiter."

Auch Tsunade stattete dem Fremdling immer wieder einen Besuch ab. Sie erkannte bald das Potential, das in dem Sayajin steckte und wollte ihn als Verbündeten gewinnen.
"Dieser Bengel hat mehr von einem Sayajin, als ich dachte." lächelte Vegeta.
"Wie meinst Du das?" fragte Tsunade.
"Seine Fähigkeiten sind bemerkenswert für einen Menschen. Nur mit seiner Rechtschreibung hapert es noch. Das merke selbst ich als sein Schüler."
Naruto senkte beschämt seinen Kopf.
"Du scheinst sehr gebildet und intelligent zu sein, Vegeta. Viel zu schade, um hier in diesem Loch zu verrotten." meinte sie.
"Hn, ich war ja auch einst der Prinz meines Volkes."
Tsunade horchte auf.
"Erzähle mir mehr von Dir und deinem Volk. "
Und so erfuhr Tsunade viele interessante Dinge über das Kriegervolk der Sayajin. Und das sie einiges gemeinsam hatten, abgesehen von der größeren Kraft.
Eines Tages sprach sie mit den Ältesten und konnte deren Einverständnis bekommen, Vegeta ein Angebot zu unterbreiten.
"Also, hier ist mein Angebot. Du bringst Naruto alles bei, was er wissen muss, um eines Tages ein starker und weiser Anführer zu werden. Du als ehemaliger Prinz bist am Besten dafür geeignet. Als Gegenleistung darfst Du in Konohagakure bleiben so lange wie Du willst."
"Ihr wollt mich also als Verbündeten." bemerkte Vegeta.
"Mehr noch. Du sollst einer von uns werden. Wie ich es bin." sprach Goku. "Natürlich wirst Du auch an Missionen teilnehmen, hat Lady Tsunade gesagt. Du kannst von nun an deine Fähigkeiten für sinnvolle Dinge einsetzen."
"Und? Bist Du einverstanden?" fragte die Hokage.
"Hrn. Na gut. Auf jedenfall besser, als in diesem Loch hier zu verrotten."
"Sehr schön. Dann komm her."
Als Zeichen seiner neuen Zugehörigkeit bekam Vegeta ein Stirnband mit dem Zeichen Konohagakures überreicht. Seine Daten wurden ebenfalls in die Registrierung aller Shinobi aufgenommen und zu Gokus Akte abgelegt, da beide Sayajins als Sonderfälle liefen.
So hatte Tsunade also eine Übereinkuft mit Vegeta getroffen. Vegeta kam auf freien Fuß, befand sich aber ständig unter der verdeckten Beobachtung der Anbu Und auch Goku hatte immer wieder ein Auge auf den Sayajinprinzen. Und Naruto und Vegeta tauschten die Rollen von Lehrer und Schüler.
"Du hast mir etwas beigebracht, jetzt bin ich an der Reihe. Die Lady hat mir aufgetragen, Dir alles beizubringen, was einen guten Anführer ausmacht. Mal sehen, ob ich das hinkriege. Da kommt ne Menge Arbeit auf mich zu." bemerkte der Sayajinprinz.
Aber Vegeta arbeitete auch an seiner eigenen Stellung in Konohagakure und durchlief dabei eine beispiellose Karriere. Als Tsunade ihn zur Probe mit auf Missionen schickte, erwies er sich als talentierter Stratege. Auch wurde er einige Zeit den Anbu zugeteilt. Er erklärte sich bereit, die Prüfungen zu machen und erhielt bald wegen seiner besonderen Fähigkeiten und seiner Stärke den Rang eines Spezial-Jo-Nin.
Das war seinem Stolz und seiner Behauptung, er gehöre schon immer zur Elite, nur recht. Und langsam begann er sich damit abzufinden, das er den Rest seines Lebens hier verbringen würde. Und es ging hier beinahe zu wie auf Vegeta-Sei. Die Shinobi waren Krieger, wie er.

Wenn es Vegetas Zeit erlaubte, trainierte er mit Son-Goku. Auch Naruto wurde in das Training miteinbezogen, vor allem, um seinen zwei-und dreischwänzigen Kyuubi-Status besser einsetzen und kontrollieren zu können.
Jiraiya war das nur recht, so konnte er sich mehr seinen schriftstellerischen Tätigkeiten und seinen Spezialaufträgen widmen.
Flashback Ende.

Narutos Gedanken kehrten in die Gegenwart zurück. Ihr Blick wanderte zu Goku, der bereits die dritte Schale Nudelsuppe verdrückt hatte. Sie lächelte. In Sachen Essen waren diese Sayajins unschlagbar. Vor allem Goku. Er konnte sogar noch mehr verputzen als Vegeta.

Zwei Tage waren vergangen. Naruto kämpfte zwar immer noch mit einigen kleinen Problemchen wegen ihres veränderten Geschlechts, doch es wurde langsam besser. Und Vegeta hielt das nicht ab, mit dem Tai-Jutsu Training fortzufahren. Wenn sie schon nicht ihre anderen Jutsus anwenden konnte, dann konnte sie zumindest ihre physische Kampferfahrung verbessern.
Bei einer dieser Trainingseinheiten besuchte sie Sakura.
"Ihr sollt euch in einer Stunde bei Tsunade melden." sagte sie.
"Gehts um eine Mission?" fragte Goku.
"Nein. Um Naruto."
"Oh. Verstehe."

Eine Stunde später befanden Naruto und beide Sayajins in Tsunades Büro.
"Meine Untersuchungen sind nun abgeschlossen und ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen...,"begann Tsunade."Es sieht aus, als sei dein Sexy Jutsu mit deinen Zellen verschmolzen. Wie das genau passiert ist, konnte ich nicht herausfinden. Vielleicht ist die Reststrahlung des Sterns von Hoshigakure daran mitschuldig."
"Ver-verschmolzen?" schluckte Naruto. "Ist das jetzt schlecht?"
"Nun, das bedeutet, mit Lösungs-Jutus kommen wir nicht weiter, um den Prozess rückgängig zu machen. Das geht jetzt in den genetisch-biologischen Bereich. Und wie ihr wisst, gibt es nur einen, der mehr darüber weiß, als jeder Arzt...."
"Orochimaru." knurrte Goku leise. "Aber der würde uns nie helfen!"
"Ich werde mir Orochimarus Aufzeichnungen durchsehen, die wir bisher beim Ausnehmen seiner geheimen Labors gefunden haben. Vielleicht finde ich etwas Brauchbares."
"Glaubst Du, Du kannst das wieder rückgängig machen, Oma Tsunade, oder muss ich für immer ein Mädchen bleiben?" fragte Naruto zaghaft.
"Bei Isarabi hat es doch auch gekläppt." meinte Goku.
"Bei ihr war die Umwandlung noch nicht vollständig. Und ihre Kur dauerte über ein Jahr. Aber ich werde nichts unversucht lassen. Viellicht kann ich Teile ihrer Behandung auch auf dich anwenden, wenn ich sie modifiziere."
"Tja, kleine Schwester. So lange heißt es eben weiter Damenunterwäsche tragen." grinste Goku.
"Sehr witzig!"

Goku begleitete Naruto bis in ihre ehemalige gemeinsame Wohnung.
"Also, wir sehen uns morgen wieder. Bis jetzt steht keine Mission an, zu der ich eingeteilt bin." erklärte der Sayajin, doch er erhielt keine Antwort. "Naruto?"
Sie stand mit dem Rücken zu ihm und schien aus dem Fenster in die Ferne zu starren. Dann aber bemerkte Goku das leise Schluchzen und ihre zuckenden Schultern.
"He, was hast Du denn?" fragte er besorgt, eilte zu ihr und schloss sie in die Arme.
"Ich hab Angst, Goku! Was ist, wenn ich für immer so bleiben muss? Was, wenn ich meine Jutsus nie wieder ausführen kann? Wie soll ich dann jemals meinen Traum verwirklichen und Hokage werden?" schluchzte Uzumaki. "Ich komme mir so nutzlos vor!"
"Tsunade und Sakura finden sicher eine Lösung. Zur Not werde ich die Dragonballs benutzen, sollten sie wieder aktiv werden. Sensei Piccolo wird sicher Verständnis haben und uns diesen Wunsch gewähren." sagte Goku sanft, drückte sie an sich und fuhr ihr durch das lange Haar. Erst jetzt bemerkte er, wie seidig und weich es geworden war. Genauso war es mit Narutos buschigem Anhängsel, als seine Finger kurz durch den Pelz kämmten.
"Ach Goku, wenn ich dich nicht hätte."
"Du weißt, ich bin immer für dich da."
Naruto konnte dem nur zustimmen. Seit sie sich erinnern konnte, hatte Goku sie immer getröstet, wenn sie traurig oder wütend gewesen war. Und er hatte immer auf sie acht gegeben.
"Du hast recht." sagte sie schließlich und wischte sich die Tränen aus den Augen. "Ich darf die Hoffnung nicht aufgeben."

Fortsetzung folgt....


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