Kapitel 3:
Erinnerungen an Namek Teil 1 (Gokus Erinnerungen )


Am nächsten Morgen stand Naruto erst sehr spät auf. Bei der Morgentoillette musste sie sich erst an einige neue Umstände gewöhnen. Sie war ja nur immer wenige Augenblicke in dieser weiblichen Gestalt gewesen. Aber jetzt war war es ein permanenter, fester Zustand.
Dann wühlte sie in ihrem Kleiderschrank, um etwas passendes zum Anziehen zu finden. Aber zum Schluss stand sie doch wieder in ihren üblichen orange-schwarzen Klamotten vor dem Spiegel.
"Irgendwie sieht das doof aus...werde wohl doch etwas anderes besorgen müssen."

Wenig später saß Naruto beim Frühstück und überlegte, ob sie Son-Goku besuchen gehen sollte, als es an die Tür klopfte.
"Wer ist da?"brummte sie.
"Wir sinds!"
Die Tür flog auf und Sakura und Ino traten ein. Mit sich trugen sie eine große Tasche.
"Was führt euch denn zu mir?" wunderte sich Naruto.
"Nun, ich und Ino haben uns gedacht..."begann Sakura, doch Ino fiel ihr ins Wort:"Ich kam auf die Idee, da Du jetzt ja ein Mädchen bist, musst Du dich auch entsprechend verhalten."
"Wie verhalten?"
"Na, zuallererst mal, in den Klamotten kannst Du vorerst nicht mehr auf die Straße. "
"Deshalb haben wir unsere Kleiderschränke ausgemistet  und einige von unseren Sachen mitgebracht." fuhr Sakura fort. "Du hast in etwa unsere Größe, also wird das hinhauen."
"Wie? Ich soll eure Klamotten tragen?"
"Wir könnten auch shoppen gehen. Aber Du zahlst."
"Uh-vergesst es! Ich bin gerade knapp bei Kasse!" stöhnte Naruto und dachte an seine fast leere Froschbörse.
Ino hatte derweil den Reisverschluss der Tasche aufgezogen und fischte einige Kleidungsstücke heraus.
"Eben! Und für die kurze Zeit reicht auch das, was wir Dir mitgebracht haben." lächelte Ino und hielt zwei Teile hoch.
"Ugh! Ist es das, was ich denke?" schluckte Naruto. Als Junge hatte er sich niemals groß mit der Kleidung des anderen Geschlechts befasst. Er kannte nur das was er in diversen Zeitschriften und von Jiraya aufgeschnappt hatte.
"Genau. Unterwäsche. Deine Eigene kannst Du für die nächste Zeit vergessen." grinste Sakura. Sie begann dem Ganzen langsam eine spaßige Seite abzugewinnen.
"Aber nicht gucken, wenn ich mich umziehe!"
"Wir drehen uns um, keine Panik. Aber bei uns würdest Du spannen!" bemerkte Ino.

In den nächsten Minuten drangen die unterschiedlichsten Laute aus Narutos Appartment. Meist war es ein Glucksen, Kichern, aber auch unzufriedenere Laute wie entsetztes Quietschen.
"Au, au! Nicht so fest! Das Ding drückt mir die Luft ab!"klagte Naruto. "Dieses Ding ist echt die Hölle!"
"Mecker nicht! Das muss so sein!" rief Sakura, die sich gerade abmühte, den Verschluss des BHs zu schließen.
"Mann, bin ich froh, wenn ich erst wieder ein Junge bin!"
"Jetzt siehst Du, was wir alles aushalten müssen!" bemerkte Ino.
Ino bemühte sich gerade, ein passendes Loch für den buschigen Fuchsschwanz in eines der Höschen zu schneiden.
"So, hier. Deine schlabberigen Shorts kannst Du vorerst vergessen." meinte sie.
"Hä? Da pass ich doch gar nicht rein!"
"Die Größe stimmt. Mach schon."
Zum weiteren Umziehen verschwand Naruto ins Badezimmer.
"Mann, uns will sie dauernd bespannen, aber selbst die Prüde spielen! Männer!" schnaubte Sakura.
Es dauerte gut fünfzehn Minuten, bis Naruto wieder heraus kam. Ihren buschingen Fuchsschwanz hielt sie wie ein Handtuch vor ihrer Hüfte.
"Das Ding zwickt überall!" maulte sie. "Warum müsst ihr immer so enge Klamotten tragen?"
"Damit betonen wir unsere Weiblichkeit." lächelte Ino.
"Was´n das?" Naruto machte ein dummes Gesicht.
Sakura verdrehte die Augen. Naruto fehlte es wirklich absolut an weiblicher Intuition. Er sah zwar toll aus, aber sonst war nicht viel Weibliches an ihm.

Es dauerte gut eine Stunde, bis die beiden Mädchen Naruto fertig ausstaffiert hatten, sodaß sie es gut fanden. Uzumaki trug nun eines von Inos Kleidern und ein paar Schuhe von Sakura. Für den buschigen Fuchsschwanz hatten sie hinten noch ein Loch in das Kleid hineinschneiden müssen. Das Anhängsel brachte Ino auf eine Idee.
"Pass mal auf: Wenn Du deinen Schweif so...so trägst, also das Ende über deine rechte Schulter hängen lässt, sieht das richtig top aus!"
Sie drapierte das Anhängsel so das es wie eine Pelzboa aussah.
"Und jetzt die Premiere." verkündete Ino.
Alle Drei begaben sich auf die Straße.
"Jetzt bin ich aber gespannt." murmelte Sakura. "Naruto, versuche wie wir zu gehen! Nicht so breitbeinig, das gehört sich nicht! Schau uns zu!"
Naruto zog nervös an seinem knielangen Kleid. Sie kam sich schrecklich albern vor.
"Ich kann nichts dafür! Wenn ich mich verwandelt habe, bewege ich mich meist so gut wie gar nicht!" klagte sie. "Schon mein Anblick erzielt Wirkung genug! Muss mich nur in Pose werfen, das ist alles."
"Dann ist dein Jutsu noch gar nicht richtig ausgereift. Na, jetzt hast Du ja genug Zeit zum Üben!" meinte Ino schnippisch.
Wohin sie auch gingen, überall folgten ihnen hauptsächlich männliche Blicke, Einer lief sogar gegen einen Strommast, weil er nicht aufpasste und erntete jede Menge Gelächter von den anderen Passanten.
"Mann, sieh Dir mal die Blonde mit der Pelzboa an! Was für ein heißer Feger!" vernahm Sakura von einem Mann hinter sich. Da platzte ihr der Kragen und sie fuhr mit funkelnden Augen herum.
"Hey, behalt deine schmutzigen Gedanken für dich!" fauchte sie drohend.
Als der Typ Sakuras wütenden Blick bemerkte und entdeckte, das sie auch noch ein Ninja war, gab er eiligst mit seinem Kumpel Fersengeld.
"Nix wie weg! Ich hab die mal kämpfen gesehen! Die hat nen Schlag wie ein Dampfhammer!" sagte dieser.
"Zivilisten!" knurrte Sakura verächtlich.
"Fast alle Kerle drehen sich nach ihr um! Und das obwohl sie sich nicht mal richtig wie ein Mädchen bewegt!" schnaubte Ino.
"Ich kann nichts dafür, das ich so toll aussehe." grinste Naruto.
"Halt die Klappe!"
"Schau mal, Ino, da vorne kommen Hinata und Kiba! Jetzt bin ich gespannt, was die sagen werden!" sprach Sakura und wies in Richtung der Haupttore von Konohagakure. Die drei jungen Frauen liefen ihren Kammeraden entgegen.

"Hallo, Hinata! Hallo Kiba! Ihr seid schon zurück?"
"Ja, es war nur ein einfacher Auftrag."
Akamaru war auf Naruto zugegangen und beschnüffelte sie neugierig.
"Sagt mal, wer ist denn das Mädchen da? Die hab ich noch nie hier gesehen." bemerkte Kiba.
"Erkennst Du sie nicht? Das ist Naruto." bemerkte Ino und deutete auf Naruto, die ziemlich belämmert dastand.
"WAAS? -Moment mal! Das ist doch seine Sexy Jutsu Technik. Habt ihr ne Wette abgeschlossen, wie lange er die Form halten kann oder was?"
"Wenn es nur das wäre. Naruto hat die Kunst während einer Mission eingesetzt und jetzt kann er sich nicht mehr zurückverwandeln."
"Besser gesagt: Er ist jetzt wirklich ein Mädchen." erklärte Sakura. Hinata wurde ganz rot um die Wangen, Kiba warf einen Blick auf Akamaru. Der große weiße Hund bellte einmal zur Bestätigung.
"Akamaru findet auch, das Naruto jetzt ganz anders riecht. Mehr wie ihr beide.-Also-äh, mädchenhaft."
"Ach, Naruto..." seufzte Hinata. "Wer weiß es eigentlich schon alles?"
"Fast jeder von unseren Kameraden. Narutos Eskapaden sprechen sich schnell rum." lächelte Ino.
"Ha-ha!" brummte Uzumaki und verzog das Gesicht.
"Was haltet ihr davon, wenn wir uns heute Nachmittag im Badehaus treffen? So um fünzehn Uhr?" schlug Ino vor.
"Ich bin dabei!" rief Naruto sofort.
"Vergiss es! Du badest die nächste Zeit zu Hause! Wenn Du jetzt mit uns in die Damenabteilung gehst, kommst Du nur auf dumme Gedanken!" gab Sakura zurück. "Mädchen hin oder her, Du bist im Kopf immer noch ein Kerl!"
"Oh manno!" maulte Uzumaki und ließ den Kopf hängen.

"Naruto, da bist Du ja!"
Son-Goku kam angelaufen.
"Woher hast Du denn die hübschen Kleider? Stehen Dir echt gut." lächelte der Sayajin.
"Wir haben ein wenig ausgeholfen." lächelte Ino.
"Danke, find ich riesig nett von euch, das ihr ihm zur Seite steht!"
"Machen wir doch gern, Goku."
"Warum machst Du denn so ein Gesicht, kleine Schwester?"
"Oh, er nennt sie jetzt kleine Schwester, ist das nicht süß?" sagte Ino schwärmerisch.
"Ja, sehr süß. Ich krieg schon Karies." brummte Sakura.
"Die anderen wollen mich nicht mit ins Badehaus nehmen!" klagte Naruto Goku ihr Leid.
"Heh, ich darf auch nicht mit, wenns dich tröstet." grinste Kiba." Höchstens in die Abteilung für Männer. Doch alleine wirds langweilig. Und bei Dir wirds jetzt echt etwas schwierig."
"Wuff!" bellte Akamaru zur Bestätigung.
"Sei nicht traurig. Ich lade dich auch zu einer Nudelsuppe ein. Oder auch zu Zwei, wenn Du willst."
lächelte Goku. Dies heiterte Uzumaki ein wenig auf.
Naruto und Goku trennten sich von den anderen und schlugen den Weg zum Nudelsuppen-Restaurant ein.

Wenig später saßen beide im Ichiraku-Imbiss und ließen es sich schmecken. Meister Teuchi und seine Tochter Ayame staunten nicht schlecht, als Goku die Geschichte von Narutos Missgeschick erzählte.
"Und Du kannst jetzt keine Künste mehr ausführen?" fragte der Koch.
Naruto schüttelte traurig den Kopf.
"Aber Du kannst immer noch dein Tai-Jutsu im Notfall einsetzen. Vergiss das nicht." lächelte Goku.
"Klar. Aber darin liegen nicht meine Stärken, so wie bei Lee. Du bist fast noch besser im Tai-Jutsu als Sensei Gai und Lee." meinte Naruto.
"Heh, ja aber nur, weil ich mit Vegeta trainiere. Und vor allem weil ich so stark bin."
"So, ihr beiden. Einmal für jeden seine Lieblings-Nudelsuppe." lächelte Ayame und stellte die dampfenden Schüsseln vor den Beiden ab. "Lasst es euch schmecken und vergesst die trüben Gedanken."
"Hey, danke, Ayame!" lächelte Goku. Schon der Anblick ließ ihm das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Während er mit glücklichem Gesichtsausdruck die Nudeln schlürfte, erinnerte er sich an seine und Narutos große Mission. Sie hatte nicht in ein anderes Land geführt, nein, sondern fern dieser Welt, auf einem anderen Planeten. Es war eine wirklich eine besondere Mission gewesen, wie sie wohl kein Shinobi je erlebt hatte.

Flashback:
Nach dem verheerenden Kampf gegen Vegeta waren die Überlebenden ersteinmal wieder im Krankenhaus gelandet. Goku hatte es am Schlimmsten erwischt und die Ärzte hatten alle Hände voll zu tun, seine ramponierten Knochen wieder hinzubekommen. Naruto war diesmal glimpflicher davongekommen, doch auch er musste ein paar Tage im Krankenzimmer mit Goku verbringen. Dabei gingen ihm seine getöteten Kameraden nicht aus dem Kopf.
Deshalb bat er Tsunade nach seiner Entlassung, ihm den Dragonball-Kompass zu geben, damit Kakashi, Jiraya und die anderen wiederbelebt werden konnten. Nur widerwillig gab Tsunade das Gerät heraus.
„Wir sollten diese Kugeln nicht zu oft einsetzen. Ich habe irgendwie das Gefühl, das dies einmal nach hinten losgehen könnte. Wenn Du Alle hast, melde dich wieder bei mir! Rufe ja nicht den Drachen im Alleingang! Ich will diesmal dabei sein!“
„Verstanden, Oma Tsunade.“
„Und zu keinem ein Wort, was diese Kugeln können! Sonst haben wir bald keine Ruhe mehr!“ schärfte die Hokage Uzumaki zuletzt noch ein.

Die sieben Dragonballs waren rasch gefunden und an einem einsamen Platz in den Wäldern, fernab von Konoha wurde der Drache gerufen. Tsunade und Shizune staunten nicht schlecht, als sie das große, grüne Untier sahen.
„IHR HABT MICH GERUFEN UND HIER BIN ICH: WAS ES AUCH SEI; EINEN WUNSCH WILL ICH EUCH ERFÜLLEN:“ sagte der Drache.
„Darf ich, Oma Tsunade?“ fragte Naruto lächelnd.
„Warte-heiliger Drache, könntest Du auch Nawaki und Dan wiederbeleben?“
„Tut mir leid, aber Dan und auch dein kleiner Bruder sind schon zu lange tot. Ich kann nur jene wieder ins Leben zurückholen, die nicht länger als ein Jahr tot sind. Und mit einem Wunsch auch nur höchstens vier. “
„Ich verstehe.“ Tsunade senkte traurig den Kopf. „Mach weiter, Naruto. Lass uns dann wenigstens Jiraya und die anderen wieder ins Leben zurückholen.“
"Unser Wunsch ist, mach Sensei Kakashi und unsere Kameraden wieder lebendig, die von den Sayajins umgebracht wurden."
„Da ist noch etwas.“ sagte Shenlong plötzlich.
„Was denn?“ fragte Naruto.
„Wenn ich eure Kameraden ins Leben zurückhole, werden die Dragonballs erst wieder in fünf Jahren nutzbar sein! Denn je außergewöhnlicher ein Wunsch ist, desto länger brauchen die Dragonballs um sich wieder zu regenerieren. Und jedes Mal, wenn ich einen Wunsch erfülle, laden sie sich mit mehr oder weniger negativem Chakra auf, das sich erst abbauen muss. Das ist der Preis für euren Wunsch.“
„Wir sind damit einverstanden.“ sagte Tsunade sofort zu.
„Ja, tu es. Bring und Jiraiya und die anderen wieder zurück.“ nickte Naruto.
Und so geschah es, das die gefallenen Kameraden wieder aus dem Totenreich zurückkehrten. Vor allem Jiraiya und Kakashi waren erleichtert. Ersterer, weil er seinen Roman weiterschreiben konnte und letzterer, weil er den Neuesten zu Ende lesen konnte.
Der Drache verschwand wieder und mit ihm die sieben Kugeln.
„Unglaublich! Du hast nicht übertrieben, Naruto. Das muss aber unter uns bleiben, verstanden?“ mahnte Tsunade.“Sonst will jeder diese Kugeln haben, wenn sie wieder aktiv werden.“

Eine Woche war vergangen, als Son-Goku eine seltsame Botschaft erhielt.
„Son-Goku...“
Der Sayajin hörte in seinem Kopf plötzlich eine bekannte Stimme.
"Sensei Piccolo? Wo sind sie? Ich höre sie, aber ich kann sie nicht sehen!"
"Ich spreche zu Dir über deine Gedanken, Son-Goku, hör mir gut zu."
"Ich höre, Sensei."
"Son-Goku, als ich euren Kampf beobachtet habe und die Sayajins von den Dragonballs und dieser fernen Welt Namek reden hörte, wurden in mir wieder alte Erinnerungen geweckt. Vor allem, als ich aus der Ferne beobachtete, wie dein brüderlicher Freund Naruto den Drachen rief. Durch intensive Meditation konnte ich wieder Zugang zu meinen frühesten Erinnerungen finden. Ich bin einst mit einem fliegenden Schiff von dieser Welt hierhergekommen, weil sie dem Untergang geweiht war.. Mein Familienclan sagte mir, ich sollte am Landeplatz auf sie warten. Doch sie kamen nicht. So verließ ich das Platteau und wanderte umher, bis mich Ninjas aus Kumogakure fanden und aufnahmen. Ich verbrachte viele Jahre als einer der Ihren im Dorf, lernte und kämpfte mit ihnen, durch meine besonderen seherischen Fähigkeiten wurde ich zur Legende des Wolkenreiches.
Doch je älter ich wurde, desto mehr verspürte ich den Wunsch, mich in die Einsamkeit der Berge zurückzuziehen. So wurde der Himmelsturm mein neues Zuhause. Und irgendwann erschuf ich auch die Dragonballs. Ich wollte mich auf diese Weise bei den Menschen des Wolkenreiches bedanken, dafür, das sie mich damals so freundlich bei sich aufgenommen hatten, obwohl ich anders war als sie. Wer also die sieben Kugeln fand, hatte einen Wunsch frei.“
„Oooh...dann habt ihr also die Dragonballs erschaffen, Sensei Piccolo?“
„So ist es. - Aber ich fühle eine große Gefahr...sie betrifft meine alte Heimatwelt und indirekt auch diese. Mein Volk hat auf einer neuen Welt eine neue Bleibe gefunden. Doch auch diese ist nun von einem dunklen Wesen bedroht."
"Vegeta! Er sagte, auf Namek gäbe es auch Dragonballs! Und er will sich mit ihnen ewiges Leben wünschen!"
"Aber da ist noch eine andere finstere Macht, noch gefährlicher als der Sayajin..."
"Noch gefährlicher? -Wie dem auch sei, ich muss Vegeta stoppen! Und diesen anderen Typen, den knöpf ich mir auch vor! Ich bin ein Sayajin! Und kneifen kommt für mich nicht in Frage! Ich muss nur noch wieder gesund werden!"

Son-Goku erzählte Tsunade und Naruto von Sensei Piccolos Botschaft.
„Ich glaube, ich muss selbst einmal mit deinem Sensei sprechen, Goku. Da gibt es einige Fragen, die ich ihm gerne stellen möchte.“
>Wie ihr wünscht, Lady Tsunade.<vernahm die Hokage plötzlich in ihrem Kopf.
„Uh, seid ihr das, Wächter des Wolkenreiches?“
>Sehr wohl. Meine seherischen Fähigkeiten ermöglichen es, direkt über den Geist mit anderen zu komunizieren.<
Tsunade besprach sich mit Sensei Piccolo über das weitere Vorgehen und als erstes wurde Naruto mit Choji zu einem vereinbarten Treffpunkt an der Grenze des Wolkenreiches geschickt.
Nun durften Naruto und sein Kamerad das erste Mal den geheimnisvollen Wächter kennenlernen.
"Wow! Son-Goku hat nicht übertrieben! Ihr seid wirklich anders, Sensei." bemerkte Choji.
"Und ihr seid wirklich zweihundert Jahre alt?" fragte Naruto.
"Unserer Art ist ein längeres Leben beschert als den Menschen. Natürlich nur, wenn es nicht gewaltsam beendet wird.-Doch nun kommt mit mir. Ich führe euch auf das Kumo-Platteau."

Naruto und Choji schlossen sich dem Wächter des Wolkenreiches an und erreichten bald darauf das Ziel in den Bergen. Ein einsamer, schwer zugänglicher Ort.
"Hier sind wir."
"Ooh! Das ist das Schiff mit dem Du einst von den Sternen gekommen bist?"
Naruto deutete auf das seltsame, graue Gefährt, welches auf einem Felsvorsprung ruhte. Die Außenhülle war teilweise mit einer dicken Moosschicht bedeckt, die an einigen Stellen bereits entfernt worden war.
"Genau."
"Das sieht aus, wie eine Muschel....hm, eine seltsam geformte Muschel." meinte Choji.
Plötzlich tauchte hinter dem Schiff ein Kopf mit türkisfarbenen Haaren auf.
"Hey, wer ist denn das? Die kommt ja aus Takumigakure!" Naruto hatte das Zeichen auf dem Stirnband erkannt.
"Das ist Bura. Sie ist dort geboren. Doch als die Gerüchte damals mit der Superwaffe die Runde machten, haben ihre Eltern sie heimlich fortgeschickt. Sie taten gut daran, denn eines Tages waren alle Bewohner des Dorfes verschwunden."
"Stimmt. Wir hatten damals eine Mission in Takumigakure. Es war die Letzte,bevor ich und Goku mit unserem Sensei auf Trainingsreise gingen."
"Sie hat im Wolkenreich um Asyl gebeten und hier eine neue Heimat gefunden. Sie ist ein echtes Genie wenn es um die Reparatur von Maschinen geht. Und sie hat auch bereits ein paar nützliche Dinge erfunden."
Nun erlebten die jungen Shinobi das erste mal die Fingerfertigkeiten eines Handwerker-Ninjas. Bura benutzte ein Jutsu, um sich in die Schaltkreise und Verkabelungen "hineinzutasten". So fand sie schadhafte Stellen und Fehler am Schnellsten.

"Das Schiff wird in etwa drei Tagen startklar sein, Sensei." erklärte Bura.
"Gut, mein Kind. Danach hätte ich noch eine Mission für dich. In Konohagakure wirst Du mit Sensei Jiraiya zusammentreffen, um ein weiteres Sternenschiff flugtauglich zu machen."
"Ich werde mein Bestes versuchen, Sensei. Diese fremde Technik ist eine phantastische Erfahrung und Herausforderung für mich."

Tsunade hatte auf die Bitte von Sensei Piccolo hin eingewilligt, ein kleines Team nach Namek zu schicken.
„Hey! Toll! Ich fliege zu den Sternen!“ rief Naruto begeistert.
"Gibts auf Namek auch was zu essen?" war Chojis wichtigste Frage gewesen. Wie entsetzt war der junge Shinobi gewesen war, als Sensei Piccolo ihm erklärte, das seine Art nur Wasser zum überleben brauchte und keine Nahrung, konnte sich jeder denken.
"Ein Leben ohne Essen und Genießen? Mann, da bin ich froh, das ich nicht als Namekianer geboren bin." meinte er.
Nachdem das Schiff wieder flugtauglich gemacht war, trat Naruto mit Shikamaru und Neji seine erste Reise zu den Sternen an. Tsunade wollte keinen Anderen mitschicken, weil sie sich nicht sicher war, ob das kleine Team jemals wieder zurückkehren würde. Außderdem hatten die drei am besten Erfahrung mit Sayajins.
Goku konnte es aufgrund seiner Verletzungen noch nicht begleiten. Er würde mit der verbliebenen Sayajnkapsel von Nappa, die man in dem zerstörten Dorf in den Wäldern Konohas gefunden hatte, folgen. Bura machte sich unterdessen mit der Funktion dieses kleinen Schiffes vertraut und versuchte, es wieder in Gang zu bringen. Jiraiya hielt sich so lange in der Nähe auf und wachte darüber, das sie ungestört arbeiten konnte.

Während die Drei unterwegs waren, wurde Goku zusehens unruhiger. Wenn doch seine Verletzungen nur schneller heilen würden, so wie bei Naruto. Das Chakra des Neunschwänzigen half immer wieder dabei, den Körper Uzumakis schneller zu regenerieren.
Zum Glück erhielt er immer wieder Besuch. So wie heute.
"Wie gehts Dir, Son-Goku?" fragte Rock Lee.
"Besser, Lee. Wenn ich doch nur endlich aus dem Krankenhaus raus könnte!"
"Das kenne ich. -Hier, ich hab dir etwas mitgebracht. Zwei von meinen Kraftnahrungs-bonbons.* Damit Du rasch wieder auf die Beine kommst."
"Hey, danke. Hab sowieso Hunger."
Sprachs, wickelte das Spezial-Bonbon aus dem Papier und schob es sich in den Mund. Und noch bevor Lee etwas erwiedern konnte, landete auch das Zweite in Gokus unersättlichen Rachen.
"Halt, Goku! Man darf nur eines auf einmal...." rief er, doch es war schon zu spät.
"Mmm...schmeckt gar nicscht mal scho schlescht." meinte er kauend und schluckte. Er fühlte, wie sie in seinen Magen glitten und schloß genießerisch die Augen. "Du solltest mir mal das Rezept geben, die-eh?"
Plötzlich stutzte Goku. Im nächsten Moment sprang er aus dem Bett und spannte die Muskeln an.
"Lee, ich fühl mich spitze! Was ist das für ein Wunderzeug? Ich habe keine Schmerzen mehr! Sind das Wunderbonbons?-Da! Ich kann alle meine Glieder wieder richtig bewegen! Und meine Kraft ist auch zurück! Haha! Jetzt kanns losgehen!"
"Hä? Goku? "
"Danke, Lee! Das hab ich echt gebraucht!" rief der Sayajin, riß sich hastig die Verbände ab und kramte seine Kleider aus dem Schrank. "Bis bald Kumpel! Ich muss los!"
Und schon war er durch das Fenster und auf und davon.
"Da-das-das gibts doch nicht! Die wirken ja bei ihm ganz anders!" blieb Lee perplex zurück.

"Son-Goku! Schon wieder auf den Beinen?" fragte Jiraiya verwundert, als er den Sayajin auf sich zulaufen sah, den gepackten Rucksack geschultert.
"Ja. Lee hat mir so ein tolles Zeug von sich gegeben! Wo ist Bura mit der Kapsel?"
Jiraiya gab Goku die geheimen Kooridinaten und der Sayajin stob davon.

Der Treffpunkt befand sich nicht weit von dem zerstörten Dorf, in welchem damals die Sayajins gelandet waren.
"Du bist also Son-Goku. Jiraiya hat mir bereits über Funk bescheid gegeben." lächelte Bura. Sie erklärte ihm kurz die Funktionsweise des Gefährts und dann konnte auch für Goku die Reise zu den Sternen losgehen. Allerdings verschlief er den ganzen Flug nach Namek in Stasis.

Die Vorhut, bestehend aus Naruto, Choji und Neji war bereits auf Namek gelandet.
"Wow...das ist also eine fremde Welt...hier gibt es aber viel Wasser sonst ist es recht kahl hier..." murmelte Choji. "Kein Wunder, das die Eingeborenen sich auf reine Wasserkost umgestellt haben..."
Neji suchte mit seinem Byakugan die Gegend ab.
"Ich hab was! Eine Gruppe von fremdartig aussehenden Typen! Sie überfallen gerade ein Dorf dieser Namekianer!"
"Dann nix wie hin!" rief Naruto und sputete los. Für die Shinobi war es kein Problem mit Hilfe ihres Chakras über das Wasser zu laufen, das sie mit "Insel-Hopping" kombinierten.
Bald war das Ziel erreicht.
"In Deckung; Leute! Sie dürfen uns nicht sehen!" zischte Neji.
Das kleine Team wurde Zeuge, mit welcher Härte die Fremden vorgingen um an das zu kommen, was sie wollten.
„Da! Seht mal!“ zischte Neji.
„Dragonballs! Und was für Dinger! Die sind ja fünf Mal so groß wie unsere! Vielleicht kann man sich da mehr wünschen!“ wisperte Naruto.
"Nicht auszudenken, was geschieht, wenn wahr wird, was diese Typen sich wünschen!" zischte Neji.
"Und dieser fies aussehende Kerl mit den Hörnern muss der Anführer sein!" knurrte Uzumaki. "Mann, so einen abartigen Typ hab ich noch nie gesehen!"
"Dann schau Dir mal den lila Fettsack an! Dem steht der miese Character schon ins Gesicht geschrieben!" flüsterte Choji.
Naruto verzog das Gesicht. In Gegenwart des fülligen Shinobi durfte niemand das Wort "fett" gebrauchen, aber er titulierte den plumpen, violetten Alien ohne weiteres damit.
Als gerade eben dieser lila Fettsack Dodoria einen der kleinen Namekianer tötete, um aus den Bewohnern herauszupressen, wo sich  weitere Dörfer befanden, packte Naruto die kalte Wut.
„Dieses miese lila Schwein! Ein wehrloses Kind umbringen!“ zischte Choji.
„Naruto! Nein!“ rief Neji noch. Doch es war zu spät. Uzumaki war bereits aus der Deckung gesprungen und griff mit einem Rasengan an, das mit Dodorias Backe Bekannstschaft machte und ihn in die nächste Hauswand schleuderte. Choji nahm sich die übrigen Schergen vor, indem er sie mit seinem Entfaltungsjutsu plättete.
Fluchend folgte Neji, Choji schnappte sich den verbliebenen kleinen Namekianer und mit dem Überaschungsmoment auf ihrer Seite, gelang ihnen die Flucht.
"Was waren denn das für welche?" fragte sich Zarbon verwundert.
"Unwichtige Würmer! Die können uns nicht gefährlich werden!" lächelte Freezer kalt.
"Aber diese Technik von dem Blondie hat Dodoria ganz schon umgehauen. Der wäre was für unsere Truppe."
"Du kannst ihn ja mitnehmen, wenn du ihn erwischst und alles hier erledigt ist.-Dodoria, sieh zu das Du die Vögel erwischst! Lass aber den kleinen Blonden leben und bring ihn zu mir!"
"Ausgerechnet den? Schade, ich hätte ihn zu gerne zu Muß zerquetscht!"
"Du kannst ihn ja später "überreden", bei uns mitzumachen." grinste Zarbon.
Dodoria verzog ebenfalls grinsend das Gesicht und machte sich an die Verfolgung.

Auch Vegeta war nach seiner Heilung nach Namek gereist, als er erfahren hatte, das Freezer bereits dorthin auf dem Weg war. Er wollte auf keinen Fall, das ihm der Ice-Jinn zuvor kam!
Zuerst kam Dodoria Vegeta in die Quere  und der Sayajinprinz machte dem Leben von Freezers Handlanger ein Ende, nachdem der Sayajin das wahre Schicksal seiner Heimatwelt erfahren hatte.

Der gerettete kleine Namekianer mit Namen Dende riet Neji und den anderen, den obersten Weisen von Namek aufzusuchen, um ihn um Rat zu bitten. Also machte sich das kleine Team auf den Weg.

Guru, der älteste Weise von Namek und Oberhaupt seines Volkes, warnte die Freunde vor der Gefährlichkeit Freezers.
"Machen sie sich keine Sorgen, mein großer Bruder ist auch auf dem Weg hierher. Und der ist wirklich stark!" grinste Naruto.
"Hm...Du bist wirklich etwas Besonderes, junger Fremdling." sprach der oberste Weise.
"Wie das?"
„Ich fühle, das Du das Gefängis für einen gefährlichen Dämon bist...und Du öfters auch auf sein Chakra zurückgreifst....ich kann Dir ein wenig helfen, das Du nicht zu sehr von ihm abhängig bist.“
„Echt?“
„Halt still und leere deinen Geist.“
Der steinalte Namekianer legte seine Hand auf Narutos Kopf.
"Oh, was passiert mit mir?"
Neji beobachtete das Vorgehen durch sein Byakugan.
"Er vitalisiert Narutos körpereigenes Chakra und sein Netzwerk!" staunte Hiyuga.
So gab Guru Naruto die Fähigkeit, sein eigenes Chakra noch besser nutzten zu können.
„Wow! Was haben sie nur gemacht, Weiser? Ich fühl mich toll!“

Vegeta der unterdessen an Zarbon geraten war und ihm unterlag wurde an Bord von Freezers Raumschiff gebracht und in einen Meditank gesteckt. Doch er konnte entkommen und stahl zudem noch die bisher erbeuteten Dragonballs! Freezer, außer sich vor Wut, gab den Befehl, seine Spezial-Einheit zu rufen. Dieses Team, bestehend aus fünf Spezialisten zur Aufspürung und Liquidierung von Feinden, traf innerhalb weniger Stunden auf Namek ein und machte sich an die Verfolgung Vegetas. Aber sie fanden nicht nur ihn vor, sondern auch Neji und sein Team, welche sich wohl oder übel mit Vegeta zusammengetan hatten, um zu verhindern, das die Dragonballs wieder in Freezers Hände gelangten. Freezer überließ seiner Spezialeinheit die Liquidierung der Diebe. Captain Ginyu, der Anführer der Spezialeinheit begleitete Freezer und die erbeuteten sieben Kugeln zum Raumschiff zurück. Aber der erste Beschwöhrungsversuch schlug fehl. Und so musste der Ice-Jinn wohl oder übel nach einem Eingeborenen suchen, der dies konnte. So lange vergrub der violetthäutige Mutant die Kugeln in der Erde zu Füßen des großen Raumschiffes.

Es gelang Vegeta zwar, Guldo, das schwächste Glied der Ginyu-Force-Kette zu erledigen, aber Rikoom, der rothaarige humanoide Hühne, machte es Vegeta und Nejis Team nicht einfach. Nach bester Hau-drauf -Manier plättete der Krieger einen Gegner nach dem Anderen.
Zum Glück erreichte Goku endlich nun ebenfalls sein Ziel. Besorgt stellte er fest, wie schwach die Auren seiner Kameraden waren und beeilte sich, den Kampfplatz zu erreichen. Goku verteilte die besonderen Kraftpillen, die er vorsorglich von Sensei Gai vor seiner Abreise besorgt hatte, die halfen, das seine Freunde wieder auf die Beine kamen.
"Langsam kauen und schlucken, kleiner Bruder. Gleich gehts Dir besser." sagte Goku sanft und stütze Naruto.
"Mann, dieser Muskelprotz ist unkaputtbar! Das ist wirklich ne Spezialeinheit!" knurrte Uzumaki.
"Vielleicht hast Du nur nicht an der richtigen Stelle getroffen. Lass mich nur machen."
"Sei vorsichtig! So ein Taijutsu hab ich noch nie erlebt!"
"Stimmt. Der Kerl kann unglaublich viel einstecken! Seine Muskeln sind steinhart, ich hab mir fast die Handkanten wund geschlagen mit meiner vierundsechzig Hände -Technik!" knurrte Neji.
Mit Hilfe von Narutos Gedanken konnte er sehen, was bisher geschehen war, als er seine reichte Hand auf den blonden Schopf seines kleinen Bruders legte.
"Alles klar. Ich weiß jetzt Bescheid.-Vegeta!"
Zum Erstaunen seiner Kameraden gab Goku selbst dem stark ramponierten Vegeta eine der Kraftpillen.
Und mit Gokus Hilfe schafften sie es, Ginyus Männer zu erledigen.
Natürlich war der Anführer darüber wenig erbaut und wollte sich rächen. Doch als Goku seine volle Kraft entfaltete, griff er zu einer List. Er wollte seinen Körper mit dem des Sayajins tauschen, doch Naruto geriet in die Schusslinie, als er Goku helfen wollte und so geriet seine Seele in den Körper des Mutanten.
"Ach Du scheiße! Jetzt stecke ich in diesem blonden Bengel! Hm...aber was spüre ich da? Der ist auch nicht ganz ohne! Doppelte Chakra-Ströme, sehr interessant! Dann bleib ich eben in dem Körper. Zwar ein bischen dürr, der Knabe, aber das macht nichts. Und der komische Schwanz...ach, egal."
Naruto war das gar nicht egal.
"Uwaaah! Wie seh ich denn aus? Lila steht mir gar nicht! Wenn ich so nach Konohagakure zurückkomme, kriegen alle Panik!" heulte Uzumaki. Im Gedanken stellte er sich als den lila Mutanten mit seinen orangen-schwarzen Klamotten vor, wie er im Ichiraku-Imbiss saß und seine Nudelsuppe aß. Und um ihn herum die verängstigten Gesichter seiner Freunde und Kameraden.
Na ja, ein Gutes hätte diese Sache. Feindiche Shinobi würden sicher Fernsengeld geben, wenn sie diesen fast zwei Meter-Mutanten erblicken würden.
"Keine Panik, kleiner Bruder. Wir bringen das schon wieder in Ordnung. Jetzt wäre Inos Hilfe gut! Die hätte ein wenig Ahnung von sich in andere Körper hineinversetzen!" bemerkte Goku.

Aber er hatte die Rechnung ohne den Wirt, bzw. den Kyuubi gemacht. Denn diesem gefiel der fremde Geist in Narutos Körper gar nicht. Schlimmer noch, er versuchte die Gunst der Stunde zu nutzen, um auszubrechen.
"Was...was ist das?" stöhnte Ginyu.
"Heheh, das ist das Chakra des Neunschwänzigen! Ihm passt es wohl nicht, das jemand anderes gerade in seinem Gefängniskörper steckt." grinste Vegeta.
Ginyu hielt sich den Kopf und schrie auf.
"Er kann das rote Chakra nicht beherrschen! Naruto ist dazu in der Lage gewesen! Mist, der schädigt noch Narutos Körper, wenn er nicht sofort da raus kommt!" rief Goku.
"Das haben wir gleich!" knurrte Vegeta und griff ohne Vorwarnung Ginyu in Narutos Körper an. Der Kommandant war außerdem nicht in der Lage, das volle Potenzial seines Wirtes zu nutzen. So versuchte er, in Vegetas Körper zu gelangen, doch Goku stieß Ginyus Körper dazuwischen. Der Tausch wurde wieder rückgängig gemacht, jeder landete wieder in seinem eigenen Körper.
"Scheiße, mit tut alles weh, aber wenigstens bin ich wieder ich." hustete Uzumaki.
Aber Ginyu gab nicht auf und startete einen zweiten Versuch mit Goku. Aber Naruto hatte die Technik durchschaut und trickste den Mutanten aus. Mit letzter Kraft packte er eine vorbeihüpfende Namek-Kröte und warf sie dazwischen! Und es kam, wie es kommen musste.
Auf die verwunderten Gesichter Gokus und Vegetas hin antwortete Naruto grinsend:"Das hat er nun davon! Ich hab ihn ausgetrickst! Die grüne Kröte da, das ist jetzt Ginyu, heheh...vielleicht sollte ich ihn mit zu Gamabunta nehmen, damit er ihn unter seine Fittiche nimmt. Vielleicht ist er irgendwann mal als vertrauter Geist zu gebrauchen."


Auch Neji hatte ein ganz besonderes Erlebnis auf Namek gehabt. Er hatte den sterbenden Nail gefunden, welcher versucht hatte, Freezer aufzuhalten. Der Namekianer hatte ihm vorgeschlagen, mit ihm zu fusionieren, damit seine Kraft auf Neji überging.
Zuerst wollte der junge Shinobi nicht einwilligen, der Gedanke, mit einem anderen Wesen verschmolzen zu sein, behagte ihm gar nicht.
"Nimms mir nicht übel, Kumpel, aber ich verzichte lieber. Sonst hab ich am Ende noch spitze grüne Ohren oder deine Antennen!"
Als ihm Nail aber versicherte, er würde nur seine Stärke erben, willigte er ein und Nails Chakra verband sich mit dem Seinen. So bekamen auch Nejis Fähigkeiten, vor allem sein Tai-Jutsu, einen Schub nach vorne.
"Wow! Das ist unglaublich!"
Und als er im Wasser sein Spiegelbild betrachtete, stellte er erleichtert fest, das er sich körperlich nicht verändert hatte.
"Danke, mein Freund. Ich werde deine kämpferischen Fähikeiten gut brauchen können!"
Flashback Ende.

Ganz im Gedanken an das Geschehne schlürfte Goku seine Nudeln. Es stimmte, diese Namekianer waren wirklich ein besonderes Volk. Und Sensei Piccolo ein phantastischer Lehrmeister. Und auf Namek hatten Goku und seine Kameraden ihre bisher härteste Schlacht geschlagen. Eine Schlacht gegen einen beinahe unbezwingbaren Gegner.
Und Naruto, sein kleiner Bruder...Kami, er hätte ihn beinahe damals verloren...Goku war froh, das er heute noch hier saß und mit ihm friedlich essen konnte. Auch wenn er jetzt quasi wieder in einem anderen Körper steckte...

Fortsetzung folgt....


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