13. In Orochimarus Versteck

"Karuto...ich muss mein Kind wiederfinden!" dachte Naruto verzeifelt, während sie durch die Gänge eilte. Als sie Schritte aus dem Gang zu ihrer Rechten vernahm, kletterte sie schnell die Felsen auf die darüberliegende Galerie.
Zwei feindliche Shinobi eilten unter ihr vorbei.
"Dieses Mädchen macht nichts als Ärger! Wenn ich die erwische, sperre ich sie richtig ein!" knurrte ersterer.
"Sie sucht ihr Baby. Das ist völlig normal für eine Mutter. Meine Schwester würde genauso durchdrehen, wenn sie Ihr ihr Kind wegnehmen würden." bemerkte der zweite Oto-Ninja sachlich. Dann waren sie um eine Ecke verschwunden.
"Weiter gehts!" dachte Uzumaki und lief auf der Galerie weiter. "Wo soll ich nur anfangen zu suchen? Karuto kann überall sein!"

Sasuke hatte sich unterdessen in sein Zimmer verkrümelt und sich auf das Bett gelegt. Unruhig wälzte er sich hin und her, an Schlaf war nicht zu denken. Immer wieder kreiste Karuto durch seine Gedanken. Er sah sein unschluldiges Gesicht, die fragenden, blauen Augen, die ihn so sehr an Naruto erinnerten. Seinen ehemaligen Kameraden und Freund. Ehemaliger Freund? Er wusste es nicht. Er war sich nicht sicher, ob die Bindung wirklich durchtrennt war. Fakt war, das er Naruto nun nicht mehr unter die Augen treten konnte, hatte er ihr doch das Wertvollste genommen. Sasuke schnaubte verächtlich und wälzte sich zum x-ten Male herum.
"Dieser kleine Dobe...warum geht er mir nicht mehr aus dem Kopf? Orochimaru hätte besser die Finger von ihm lassen sollen. Naruto wird nicht aufgeben, bis sie Ihn wieder hat." murmelte er.
Schließlich fiel er doch in einen unruhigen Schlaf. Doch auch hier verfolgten ihn Bilder von Karuto-und von Orochimaru, der gierig seine bleichen Hände nach ihm ausstreckte. Sasuke wusste genau, das das Schicksal der Versuchsobjekte den Sanin völlig kalt ließ. Er hatte es oft genug am eigenen Leib erleben müssen. Dutzende Male war in den letzten zweieinhalb Jahren auf dem Behandlungstisch wegen seines Fluchmales gelegen, hatte sich niemals anmerken lassen, welche Angst er in wirklichkeit hatte. Angst, wieder aus der Betäubung aufzuwachen und nicht mehr der selbe zu sein. Im Körper, wie im Geist. Doch dies schien zum Glück nicht geschehen zu sein. Orochimaru war stets darauf bedacht, das seinem Lieblingsobjekt nichts passierte.
"Nein...nein..ah!"
Sasuke schreckte hoch, saß kerzengerade im Bett.
"Verdammt!" fluchte er. "Dieser kleine Dobe lässt mich nicht zur Ruhe kommen!"
Orochimarus bisherige Versuchsobjekte waren teilweise jung gewesen, doch noch niemals so jung, seit Sasuke zu ihm gekommen war. Dieses verdammte schlechte Gewissen! Es war immer noch nicht getilgt! Und er fühlte sich schlecht. Stöhnend schlug er die Hände vor das Gesicht, wie sollte er mit diesem inneren Konflikt fertig werden? Er durfte keine Schwäche zeigen, sonst wäre er eine leichte Beute für Orochimaru.

Unterdessen in Konoha...
Tsunade war in das Speziallabor gerufen worden.
"Was gibt es?" fragte sie.
"Wir haben, glaube ich, die Ursache für Narutos temporäre Unfähigkeit, Chakra zu schmieden, gefunden."
"Was? Wirklich?"
"Sehen sie sich das an. Dies sind die Aufzeichnungen der letzten Untersuchungen von Naruto Uzumaki. Wir haben alle Ergebnisse überprüft und dabei etwas entdeckt." erklärte einer der Wissenschaftler und wies auf seinen Monitor."Bisher haben wir nur die körperlichen Funktionen überprüft. Aber diesmal sind wir noch tiefer gegangen. Wir haben den genetischen und den zellularen Aufbau überprüft, mit einem neuen Verfahren ist uns das jetzt möglich. Dabei haben wir entdeckt, das der genetische Bau seiner Chakra-Punkte sich verändert hat."
"Und was heißt das? Ich bin nicht so gut in Genetik wie sie, Dr. Hanoka."
"Irgendetwas blockiert seine Chakra-Punkte. Und zwar von innen heraus. Es hindert die Zellen daran, Chakra freizusetzen und zu schmieden. In seinen Zellen befindet sich eine Art fremdartige Substanz mit einer geringen unbekannten Strahlung. Wir haben sie mit den Ergebnissen der Untersuchung der Bruchstücke des Meteoriten von Hoshigakure verglichen. Es ist dieselbe Strahlung. Seine Chakra-Punkte sind quasi damit von innen kontaminiert. Und das bedeutet, man kann es nicht mit einer konventionellen Heilung aufheben. Noch nicht."
"Oh Kami..wie bei Dakoru damals.....nur bei ihm war die Strahlung messbar...er muss ihr noch stärker ausgesetzt gewesen sein. Wie die Shinobi aus Hoshigakure. Aber wie gelangte die Strahlung so tief in Narutos Körper?" schluckte Tsunade. Sie versuchte sich, die Berichte von Hoshigakure ins Gedächtnis zu rufen.
"Uzumaki hatte den Stern doch zerstört. Das bedeutet, er war ihm am nächsten als der Kern explodierte. Wies er offene Wunden bei seiner Rückkehr auf?"
"Nur einige leichte Schnitte und Schrammen, aber die waren bereits am verheilen. Das geht ja bei ihm sehr schnell, wie sie sicher wissen..."
"Das könnte schon genügt haben. Strahlung oder kleinste Splitter des Kerns können durch die Blutbahn in seine Zellen gelangt sein. Die Strahlung war zwar zu schwach, um gemessen zu werden, doch es reichte, um die Zellstrucktur seiner Chakrapunkte zu verändern. Aber wir haben noch etwas festgestellt, die Strahlungsintensität die die Blokade bewirkt, nimmt langsam ab. Irgendwann wird sie auch verschwinden, aber das kann dauern..."
"Wie lange?" fragte Tsunade finster.
"Das wissen wir nicht. Aber wir wissen von anderen schädlichen Strahlen, die Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte anhalten können und Dinge kontaminieren. Uzumakis Leben ist auf jeden Fall nicht in Gefahr. Er kann nur sein Chakra nicht mehr freisetzen."
"Ist seine festgefahrene Verwandlung auch ein Grund dafür?"
"Dessen sind wir noch nicht sicher. Wir arbeiten noch daran."
"Tun sie das, Dr. Hanoka."

Zur selben Zeit gebot Jiraiya der Gruppe hinter sich anzuhalten.
"Was ist?"
"Da vorne ist ein größerer Raum. Scheint so etwas wie ein Aufenthaltsraum zu sein. Mein Spion übermittelt mir, mehrere Personen, es sind.....sieben."
"Wir sollten sie ausschalten, dann haben wir einige Feinde weniger am Hals. Aber sie dürfen nicht Alarm schlagen!"
"Überlasst das mir." erklärte Jiraiya und formte einige Fingerzeichen. Eine fussballgroße, rot-schwarz gefleckte Kröte erschien zu seinen Füßen.
"Gamaruki, wir brauchen deine spezielle Fähikeit. Da vorne im Raum sind sieben Gegner, die schnell und lautlos ausgeschaltet werden sollen. "
"Kein Problem." nickte die Kröte Sie hopste los und ohne zu zögern einfach mitten in den Raum und auf den großen Holztisch, um welchen sich die Shinobi geschart hatten.
"Uah, seht euch mal die fette Kröte an! Wo kommt die auf einmal her?" fragte einer angewidert.
Der nächste zückte schon sein Kunai, als Gamaruki plötzlich sein Maul öffnette und einmal laut rülpste. Sogleich schoss ein gelbes Gas aus dem Maul der Kröte und hüllte den ganzen Raum ein.
"Buääh! Was ist denn..."
Im nächsten Moment kippten die sieben Shinobi einer nach dem Anderen um. Gamaruki quakte einmal zufrieden und hopste zu Jiraiya zurück.
"Alles klar, Boss."
"Danke, Gamaruki. Bis zum nächsten Mal." nickte Jiraiya.
Das betäubende Gas hatte sich bereits verflüchtigt, als Kotetsu und Izumo den Raum betraten.
"Okay. Packt die Kerle zusammen und schafft sie dort in die hinterste Nische."

Goku hob plötzlich den Kopf.
"Was ist, Kakarott?" fragte Vegeta.
"Naruto! Sie ist in der Nähe!"
"Ruf sie!"
Der Sayajin sandte ein gedanklichen Ruf aus. Und dieser blieb nicht ohne Wirkung.
"Goku! Er ist hier!"
Mit hilfe von Kyuubis Fähigkeiten war es für Uzumaki ein leichtes, die Quelle des Rufes auszumachen und ihr zu folgen.

"Da!"
"Kami sei Dank,es ist ihr nichts passiert." seufzte Tsume erleichtert. "Aber..."
Mit leichten federnden Sprüngen kam Naruto angelaufen, die Arme weit geöffnet. Goku lief ihr entgegen und öffnette ebenfalls seine Arme. Eine stürmische Umarmung erfolgte.
"Mein Koi..." murmelte Naruto unter Tränen.
"Hat Orochimaru dir etwas getan?-Wo ist Karuto?"
"Sasuke....er hat ihn mir weggenommen....und zu Orochimaru gebracht!"
"WAS?" schluckte Goku. "Dieser verdammte Uchia!"
"Das wird dieser Kerl büßen! Er wird es bitter bereuen, unser Dorf verraten zu haben!" knurrte Jiraiya.
"Weißt Du wo unser Kleiner hingebracht wurde?" wollte Goku wissen.
"Karuto befindet sich irgendwo hier im Versteck und wird von einigen Jo-Nin bewacht. Mich lassen sie nicht mehr zu ihm! Goku, wir müssen etwas tun, bevor Orochimaru irgendetwas schlimmes mit ihm anstellt! Oder Kabuto!"
"Diese Schlange!" grollte Tsume.
"Worauf warten wir noch?"

"Du hast ihm unseren Kleinen nicht ohne Kampf überlassen, oder?" fragte Goku.
"Wenns nur so wäre! Sasuke...er hat mich mit seinem Sharingan paralysiert und mir Karuto weggenommen!" schluchtze Naruto leise. "Er hat ihn zu Orochimaru gebracht!"
"Verdammter Uchia! Er ist wirklich ein Verräter! Das verzeih ich Ihm nie!"
"Weißt Du, wo Orochimaru sich aufhält?" fragte Jiraiya.
"Nein, dieses Versteckt ist ein verdammtes Labyrinth! Wie alle von diesem Schlangenarsch!" knurrte Naruto.

Zur gleichen Zeit schaffte es einer der ausgeschalteten Wächter Ninjas, wieder aus der Betäubung zu erwachen. Er hatte nur wenig von dem Gas der Kröte eingeatmet, war aber noch nicht ganz auf dem Damm. Er taumelte aus dem Raum und den Gang entlang. Er musste die Anderen warnen.

Sasuke hatte in den letzten Stunden keinen Schlaf mehr finden können. Murrend wälzte er sich auf den Bauch und seufzte genervt in sein Kissen.
Plötzlich klopfte es an die Tür.
"Sasuke-Sama!"rief eine dumpfe Stimme.
"Was gibts?" knurrte dieser.
"Shinobi aus Konoha sind eingedrungen! Einer der Wächter vom äußeren Bereich des Berges hat Alarm geschlagen! Meister Orochimaru wünscht ihre Anwesenheit."
"Habe verstanden." brummte Uchia in das Kissen und setzte sich auf.
"Hat ja nicht lange gedauert. Dobe hat Verstärkung gekriegt."
Er stand auf, warf sich sein Hemd über und legte den dunkelblauen Überwurf an.
"Ob Orochimaru mir befehlen wird, mit dem kleinen Dobe in ein anderes Versteck zu fliehen?"
Er verließ sein Zimmer und eilte den Gang hinunter.

"So ein Mist! Jemand hat uns entdeckt und Alarm geschlagen! Wir müssen uns beeilen! Nicht, das Orochimaru mit dem Kleinen abhaut!" knurrte Tsume."Kuromaru, hast Du eine Spur?"
"Nein, ich kann Karutos Witterung nirgends wahrnehmen. Aber eine andere. Der Uchia-Verräter ist hier entlanggegangen!" knurrte der Wolfshund. "Und das noch nicht lange!"
"Vielleicht will er zu Orochimaru! Folgen wir Ihr!" erklärte Jiraiya.

Plötzlich stutze Vegeta. Er hatte eine fremde Aura wahrgenommen. Ohne Bescheid zu geben, setzte er sich ab und bewegte sich auf die Quelle der besonderen Aura zu.

"Hey, wo steckt denn Vegeta?"
"Der Kerl hat sich in Luft aufgelöst!"
"Mann, macht der Kerl wieder eine seiner Extratouren?" knurrte Shikamaru. "Der Kerl nervt manchmal echt!"
"Vegeta wird schon wieder zu uns stoßen. Vielleicht hat er etwas entdeckt..." murmelte Goku.
"Na hoffentlich läuft der nicht auch über."
"Das würde Vegetas Stolz niemals erlauben, Shikamaru. Er ordnet sich keinem Schurken wie Orochimaru unter. Schon das mit Freezer war schlimm genug für Ihn."

Der Sayajinprinz hatte unterdessen sein Ziel fast erreicht. Eine abgelegene Halle. Langsam trat er ein. Er spürte, das er nicht alleine war. Plötzlich leuchteten im Dunkel zwei glutrote Augen auf. Vegetas Mundwinkel verzogen sich zu einem Grinsen.
"Sieh mal einer an! Du bist also dieser Sasuke Uchia! Endlich begegnenen wir uns!" lächelte der Sayajin, als er Orochimarus Schüler gegenüberstand.
"Der andere Sayajin..." murmelte Sasuke und richtete seinen Blick direkt auf seinen Gegenüber. Auf seinem Weg zu Orochimaru hatte er sich hier verborgen um nicht mit den feindlichen Shinobi aneinanderzugeraten und eine falsche Spur gelegt. Es hätte Ihm nichts ausgemacht, gegen alle anzutreten, doch Naruto war dabei...und Orochimaru hatte ihm auch nicht den Befehl dazu gegeben.
"Vergiss es! Du kannst mich mit deinen Augen nicht beeinflussen!"lächelte Vegeta." Wir Sayajins sind gegen viele eurer Jutus immun! Aber Du gefällst mir! Diese Kaltblütigkeit und Ruhe....genau wie bei mir... Zeig mal, was Du sonst noch drauf hast, Kleiner!"
Sasuke vollführte einige Schnelle Fingerzeichen und schickte Vegeta eine Feuerkugel entgegen. Der Sayajin sprang zur Seite und griff von der Seite an. Der Uchia hatte gerade noch Zeit sein Katana zu ziehen um Vegetas Schlag zu parieren.
"Schnell bist Du auch." grinste Vegeta, der die scharfe Klinge zwischen seinen Handflächen hielt.
"Ja, Du kennst das Gefühl von Rache gut...genau wie ich. Wir teilen das selbe Schicksal."
"Das selbe Schicksal?"
"Mein Volk wurde von einem Monster ausgerottet, wie dein Clan von deinem älteren Bruder! Es gibt nur noch drei von meinem Volk und wieviele Uchias sind noch übrig? Zwei? Freezer, der mein Volk vernichtet hat, ist tot. Du, Kleiner, hast diesen Weg noch vor Dir. "
"Das ist wahr! Und nichts und niemand wird mich davon abhalten! Nicht einmal Naruto oder Son-Goku! Oder Du!"
"Hehe, das will ich auch gar nicht! Es ist mir egal, was Du vorhast, Bengel! Ich wollte nur mal mit Dir meine Kräfte messen! Aber wenn die Lady von Konoha mir befiehlt, dich plattzumachen, werde ich das auch tun!"
Sasukes rechter Mundwinkel zog sich nach oben.
"Tsk! Ich bin schon mit Son-Goku fertiggeworden!"
"Kakarott ist ein Unterklassekrieger! Ich gehöre zur Elite!"
Wieder folgte ein schneller Schlagabtausch. Einer Energiekugel von Vegeta wich Sasuke elegant aus.
"Deine Augen sind Dir eine gute Hilfe! Du erkennst bereits vorher woher der Angriff kommt!" lächelte Vegeta. Als nächstes setzte Sasuke Chidori ein. Vegeta wusste von Kakashi, das dieses Jutsu einige Augenblicke brauchte, bis es eingesetzt werden konnte.
"Zu langsam!" grinste der Sayajin und stürzte auf den Uchia zu. Er ignorierte einfach die schmerzenden Entladungen des Chidori, die seine Schulter streiften und schlug zu. Sasuke wurde zurückgeschleudert und krachte gegen eine Schlangenstatue, die in Stücke ging. Fluchend wischte er sich das Blut von seinem Mundwinkel.
"Na warte. Mal sehen, was Du gegen das hier ausrichten kannst!" knurrte Sasuke und aktivierte sein Fluchmal.
"Ah, die Juin-Verwandlung! Sehr schön. Lass das Monster raus! Dann lass ich meins auch raus!" grinste Vegeta und erschuf eine kleine helle Lichtkugel, die er in die Höhe stieß.
"Affenmond! Jutsu der Oozaru Verwandlung, Stufe 1!" rief der Sayajinprinz und vollführte drei Fingerzeichen.
Sasuke hatte sich unterdessen sein Juin voll aktiviert und sich in den weißhaarigen geflügelten Dämon verwandelt. Und Vegeta folgte, mit seiner Oozaru-Verwandlung. Er hatte gelernt, mit Hilfe der Jutsus seine Oozaru-Verwandlung speziell zu steuern, so wie er sie gerade benötigte. Stufe 1 ließ ihn eine Höhe von 2 Metern und 5 fache Stärke erreichen, Stufe 2 bedeuteten fünf Meter und zehnfache Stärke, Stufe 3 letztlich sieben Meter und zwanzigfache Stärke. Doch je höher die Stufe war, desto kürzer konnte Vegeta den Status halten. Doch wegen des unterirdischen Gewölbes konnte er nur Stufe 1 einsetzen. Nachdem die Verwandlug abgeschlossen war, verpuffte der künstliche Mond aus Chakra.
Wieder gingen beide Kreaturen aufeinander los. Aber Sasuke war bald klar, das er bei Vegeta den Kürzeren ziehen würde. Er verfluchte sich dafür, nicht noch stärker zu sein. Dieser Sayajin könnte sogar Orochimaru gefährlich werden. Dazu kam noch, das er das Juin nicht mehr lange halten konnte.
"Mist!" fluchte er, als ein weiterer Chidori Angriff keine große Wirkung zeigte.
"Ich sehe schon, Dir geht langsam die Puste aus. Na, lassen wirs für heute gut sein. Es hat Spaß gemacht, Dir den Hintern zu versohlen, kleiner Uchia! Du musst noch einiges trainieren, bis Du es mit mir aufnehmen kannst!" höhnte Vegeta. Sasuke kauerte keuchend am Boden und löste das Juin wieder auf. Keuchend hielt er sich die schmerzende Schulter, wenn doch nur dieses schmerzhafte Pochen nicht wäre!"
Vegeta vollführte ein Fingerzeichen und löste mit "Kai" seine Verwandlung ebenfalls wieder auf.
"So wie Du daliegst, könnte ich dich jetzt einfach mitnehmen. Aber das ist nicht mein Auftrag heute." grinste er."Das will ich dem kleinen Blonden überlassen." Dann schnellte seine Hand vor und ergriff Sasuke am Hals. "Aber Du weißt sicher, wo Narutos Kleiner ist, oder? Los, raus mit der Sprache!"
Aber Sasuke schwieg eisern.
"War zu erwarten. Du bist genau so ein Sturkopf wie dieser Fuchsbengel! Macht nichts, wir finden ihn auch so. Ich wünsche Dir noch viel Spaß mit deinem Schlangenmeister!" grinste Vegeta und ließ Sasuke unsanft zu Boden fallen. Im nächsten Augenblick war er verschwunden. Uchia stieß einen wütenden Laut aus und hieb seine Faust zu Boden.
"Ich krieg dich, Sayajin! Und das nächste Mal bist Du fällig!" rief er zornig.

Lautlos tauchte Vegeta kurze Zeit später wieder in seiner Gruppe auf.
"Bei der großen Kröte! Wo hast Du gesteckt, Vegeta?!" zischte Jiraiya.
"Wo jeder Shinobi mal hin muss." grinste der Sayajin. Seine Begegnung mit Sasuke behielt er für sich. Es wäre jetzt auch zu ungünstig gewesen, den gefangenen Uchia mit sich herumzuschleppen.
"Da kommt eine Truppe Otos auf uns zu!"
"Für Plänkeleien fehlt uns die Zeit!" knurrte Yamato.
"Wir könnten das übernehmen!" schlugen Kotetsu und Izumo vor.
"Ich weiß was besseres." grinste Jiraiya. "Naruto, es wird Zeit, die Waffen einer Frau anzuwenden."
"Die Waffen einer Frau?"
"Wenn du erlaubst. Sei mir nicht böse."
Als die heranstürmenden Oto-Ninjas nahe genug heranwaren, zog Jiraiya an Narutos Oberteil von hinten herunter und   entblößte ihre wohlgeformte Oberweite! Die Angreifer erstarrten, als wären sie gegen eine Wand gelaufen und das berühmt-berüchtigte Nasenbluten setzte ein.
"Klappt doch immer wieder." grinste Jiraiya. "Selbst die Otos sind nicht dagegen gefeit."
"Argh! Du bist doch so was von pervers!" zeterte Naruto und zog ihr Oberteil wieder hoch.
Die übrigen Konoha-Shinobi warfen Jiraiya eisige Blicke zu.
"Was denn? Ich habe alle Angreifer auf einmal erledigt!"
"Los, weiter!" knurrte Vegeta. Und zu Jiraiya meinte er leise:" Du bist mal wieder scharf, ich seh schon. Warte nur, bis wir wieder zurück sind..."
Der Kröteneremit wurde rot wie eine Tomate.
"Wir sollten uns besser aufteilen, so finden wir Karuto schneller. Wir bilden am Besten drei Gruppen." schlug Yamato vor.
"In Ordnung." nickte Jiraiya.

"Meister, hier bin ich. Was wünscht Ihr? Soll ich die feindichen Shinobi vernichten?" fragte Sasuke unterdessen, der sich wieder beruhigt hatte und zu Orochimaru gestoßen war.
"Nein, Du machst dich sofot auf den Weg in das südliche Versteck. Dort wartest Du auf uns." antwortete der Sanin.
"Alleine?"
"Alleine. Ich will eine Konfrontation mit Dir und den Konoha-Shinobi vermeiden. Du bist mir viel zu wertvoll. Also leiste meinem Befehl folge und mache dich sofort auf den Weg!"
"Und der Kleine?"
"Oooh, machst Du Dir etwa Sorgen um den Balg?"
"Machst Du Witze? Ich dachte nur, er wäre im südlichen Versteck auch besser aufgehoben." knurrte Sasuke.
"Um den kümmern wir uns schon. Also geh schon und halte dich von den Konohas fern!"
"Wie Ihr wünscht, Meister."

Wortlos drehte sich Sasuke um und verschwand in einer Rauchwolke. Einige Gänge weiter tauchte er wieder auf und fluchte leise. Irgendetwas in seinem Inneren sträubte sich dagegen ohne Karuto das Versteck zu verlassen. Er würde es sich niemals verzeihen, wenn dem Kleinen etwas passieren könnte. Karuto war zwar nicht von Ihm, doch das Kind seines Freundes der immer an Ihn gegelaubt hatte und nie die Hoffnung verloren hatte, Ihn doch noch einmal nach Konoha zurückzubringen.
Mit geballten Fäusten hastete er weiter, in Richtung eines der geheimen Ausgänge des Berges. Doch nach einer Weile stoppte er wieder, starrte mit verzerrtem Gesicht zu Boden.
"Verdammt!" fluchte er.

Einge Stockwerke weiter, im oberen Bereich des Bergverstecks...
"Jutsu der versteckten Schlangen!"
"Vorsicht!" rief Kotetsu warnend. Doch Vegeta hatte Ihn bereits zur Seite gestoßen und feuerte eine Chakrakugel auf die heranschnellenden Reptilien.
Der bleiche Sannin war mit Kabuto hinter der Gruppe von Jiraiya, Naruto, Goku und Kiba aufgetaucht.
"Orochimaru!!"grollte Uzumaki.
Sofort stieg in Naruto wieder der alte Hass auf den bleichen Sannin hoch.
"Rrrr...gib mir mein Kind wieder zurück! Du hast uns schon Sasuke gestohlen, aber meinen Sohn wirst Du nicht für deine Zwecke missbrauchen!" fauchte sie.
"Ich hab Dir schon einmal gesagt, Sasuke ist aus freien Stücken zu mir gekommen. Er wollte, das ich sein Sensei werde." lächelte Orochimaru.
"Nur weil Du ihn mit diesem schwanzen Bannmal belegt und seine Gedanken vergiftet hast!"
Uzumakis Wut stieg immer weiter, ihre blauen Augen färbten sich blutrot und nahmen die Form Kyuubis an. Gleichzeitig begann das rote Chakra auszutreten und den Mantel in Form des Fuchsmonsters zu bliden. Zuerst erschienen zwei Schwänze, dann noch einer und schon tauchte der vierte auf.
"Oh nein! Naruto gerät wieder dermaßen in Rage, das sie sich verwandelt! Wir brauchen schleunigst Yamato hier!" rief Jiraiya." Es bildet sich bereits der vierte Schwanz aus!"
"Wir holen Ihn! Akamaru findet ihn am schnellsten!" rief Kiba und eilte mit seinem Hundepartner in die entgegengesetzte Richtung des Ganges davon.
"Das passiert jedes Mal, wenn sie Orochimaru sieht..." erklärte Goku. "Und jetzt, wo er noch ihr Kind entführt hat, wird ihr Zorn nicht mehr so leicht aufzuhalten sein!"
"Wo-ist mein-Kind!?" grollte Naruto, der Chakramantel begann sich zu verändern, Wind fegte durch den Gang, einzelne Teile der Fassade brachen aus der Wand und wirbelten davon. Ebenso entstanden dunkle Wirbel im Chakramantel, einzelne Hautfetzen lösten sich von Narutos Händen, ein Zeichen, das der vierte Schwanz fast ausgebildet war.
"Verdammt, sie wird noch das ganze Versteck hier zum Einsturz bringen!"
"Orochimaru beobachtete unbeeindruckt Narutos weiter anwachsendes Chakra. Er hatte bereits erlebt, zu was Naruto als Fuchsgeist fähig war. Doch er vertraute auch in seine Fähigkeiten und durch die Verwandlung waren Uzumakis Fähigkeiten eingeschränkt.
Doch plötzlich geschah etwas, womit keiner gerechnet hatte. Naruto bäumte sich schreiend auf, ihre Körperform begann instabil zu werden und mit den roten Chakrawirbeln zu verschwimmen.
"Was passiert da? Naruto!" rief Goku entsetzt.
"Ich bin mir nicht sicher...aber es scheint, als beeinflusse der Extremzustand Narutos verwandelten Körper! Er wird instabil! Hoffentlich passiert nicht das selbe wie mit diesem Dakoru!" antwortete Jiraiya besorgt.

"Das könnte interesant werden-aber auch gefährlich...besser ich ziehe mich zurück. Das kleine Halbblut ist jetzt wichtiger!" murmelte Orochimaru und verschwand in einer Rauchwolke.
"Stimmt, nachdem was letztes Mal passiert ist. Narutos Zerstörungswut kennt in diesem Stadium keine Grenzen mehr!" meinte Kabuto und folgte.
"Der Feigling haut ab!" rief Goku.
"Und Naruto wird jetzt richtig sauer!" bemerkte Vegeta.
Das schrille Schreien des halbverwandelten Kyuubi brach sich in den Gängen.

Inzwischen war Kiba mit Yamato zurückgekehrt.
"Du musst Naruto wieder zurückholen! Irgendetwas stimmt nicht, es scheint, als wirke sich das vierschwänzige Chakra des Fuchsgeistes negativ auf ihre verwandelte Zellstrucktur aus!" rief der Eremit.
Yamato schritt sofort zur Tat. Er baute das Holzgefängnis auf, das den Fuchsgeist halten sollte und vollführte das spezielle Jutsu. Ein Zeichen erschien auf Yamatos rechter Handfläche und er richtete sie auf das Fuchsmonster.
"Verdammt, was ist das? Ich kann ihren Körper und auch den Kristall nicht mehr genau wahrnehmen! Es ist als würde er mit dem roten Chakra verschmelzen!"
Tatsächlich war Naruto in dem wirbelnden roten Chakra nicht mehr auszumachen.
"Naruto! Kämpf dagegen an! Lass dich nicht von Kyuubi übernehmen!" rief Goku verzweifelt. "Kleine Schwester! Komm zu uns zurück!"
Yamato konzentrierte sich und versuchte in dem Wirbel etwas auszumachen. Einmal glaubte er, das Gesicht des Neunschwänzigen zu sehen, ein anderes Mal ein Stück von Narutos Körper. Und dann  sah er etwas glitzern. Der Kristall der Kette, die Naruto niemals ablegte! In jenem Moment stieß er seine Handfläche in das Innere des Wirbels und zog sie dann schnell zurück. Ein blauer Strang aus Chakra verband nun die Handfläche mit dem Inneren.
"Ich weiß nicht, ob ich sie erwischt habe...ngggaah!"
Yamato benötigte all seine Kraft, um die Verwandlung zurückzuführen. Aber langsam tauchte aus dem Wirbel eine Gestalt auf. Eine menschliche Gestalt.
"Das ist Naruto! Und seht doch-"
Das rote Chakra wurde zurückgeführt und der Wirbel verschwand. Langsam wurde die Gestalt Narutos sichtbar, der blonde Haarschopf und-
"Seht nur! Naruto hat wieder seine alte Gestalt!" rief Goku.
Und tatsächlich: Als die Rückverwandlung abgeschlossen war, lag wieder die männliche Erscheinung Narutos vor ihnen.
"Vielleicht hatte der hohe Stress und die starke Chakakonzentration die Verwandlung rückgängig gemacht." keuchte Yamato.
"Lasst mich durch!" rief Sakura. "Oh nein, nicht schon wieder..."
Narutos ganze Haut war von einem tiefen rot, als Resultat der Verwandlung, doch stellte Sakura bei der Behandlung fest, das es diesmal nicht so schlimm war, wie beim ersten Mal. Warscheinlich, weil die Verwandlung in einen Fuchsgeist nicht vollständig gewesen war.

"Was ist...eh, ich bin ja wieder ein Junge! Heh...hehe...unh."
Narutos Lachen verebbte und er fiel vornüber in Gokus Arme, der ihn gerade noch auffangen konnte.
"Hier, gib ihm das." sagte Vegeta und reichte Goku eine von Lees Spezial Kraftbombons.
"Komm, Naruto, auf den Mund...und schön kauen." lächelte Goku und schob ihn die Aufbaunahrung zwischen die Zähne.

Während sich Goku um seinen Gefährten bemühte, kehrte die dritte Gruppe wieder zurück.
"Und?" fragte Jiraiya Kotetsu.
"Nichts. Der Mistkerl hat den Kleinen entweder sehr gut versteckt oder schon aus dem Berg geschafft."
"Verdammt!" fluchte der Eremit leise.

Innerhalb weniger Minuten tat sie ihre Wirkung und Naruto kam wieder auf die Beine.
"Gehts Dir jetzt besser, kleiner Bruder?"
"Ja, danke, Goku. -Nur-äh, in den Klamotten hier seh ich jetzt scheiße aus..und sie kneifen überall."
"Hier, ich hab ein paar Reserveklamotten dabei." sagte Shikamaru und warf Naruto ein Bündel zu.
"Danke Kumpel. Doch zuerst..."
Naruto kreuzte Zeige-und Mittelfinger.
"Jutsu der Schattendoppelgänger!-Jipiee, es klappt wieder!"
Dann versuchte er noch ein Rasengan.
"Es geht wieder! Ich kann mein Chakra wieder schmieden!"
"Es schein so, als habe Kyuubi diesmal geholfen, das verbockte Sexy Jutsu wieder rückgängig zu machen."

"Wo ist Orochimaru? Wo ist mein Sohn?" fragte Naruto, während er sich hastig umzog.
"Der Feigling ist abgehauen!"
"Grrr...."
Schon fingen die blauen Augen an, sich wieder blutrot zu färben.
"Naruto! Beruhige dich! Du weißt, deine Wut hilft dem Neunschwänzigen, hervorzukommen und dich zu kontrollieren!"
Uzumaki atmete mehrere Male tief durch und versuchte Ruhe in sein aufgewühltes Inneres zu bekommen.
"Ich werde Karuto finden! Und wenn ich den ganzen Berg auseinander nehmen muss!" grollte Goku.
"Da kommen schon wieder welche von Orochimarus Handlangern!" rief Izumo. "Diesmal hat er wohl alle Wachen vom Versteck losgeschickt!"
"Diesmal bin ich dran! Da kann ich gleich mal eine neue Technik ausprobieren!" antwortete Goku und trat entschlossen vor. Er formte eine Reihe von Fingerzeichen und begann Chakra in seinen   Handflächen aufzubauen. Goku stemmte seine Beine fest in den Boden zog seine Arme zurück und an seine rechte Körperseite.
"Was wird das? Er konzentriert immer mehr Chakra in seinen Händen." murmelte Shikamaru.
"Jutsu der Schildkrötenwelle!-Ka-me-ha-me-HA!"
Die Arme des Sayajin schossen nach vorne und ein gebündelter Strahl hellen Charkras entlud sich und schoß auf die Gegner zu. Die Otos wurden in alle Richtungen beiseite und gegen die Felswände gefegt, Goku lenkte den Strahl in richtung Höhlendecke. Er traf auf die Felsen und druchschlug sie.

Die großen Habichte in ihren Horsten begannen unruhig zu kreischen, als der Berg durch ein dumpfes Grollen vibrierte. Wenig später wurde die Spitze durch Gokus gebündelte Kraft weggesprengt! Felsbrocken flogen durch die Luft, große und kleine Vögel schossen kreischend davon.
"Kami! Was war das?!" rief Dajita, die außen bei Ihrem Habicht gewartet hatte und nun mit ihm in sicherer Entfernung am Himmel schwebte. "Dieser Strahl reinen Chakras...so was hab ich noch nie gesehen!" schluckte sie.

"Goku! Warst Du das?" fragte Naruto. Er fürchtete schon, es wäre wieder Sasuke gewesen, wie damals bei ihrer ersten Begegnung nach zweieinhalb Jahren. Doch der Uchia war nirgendswo zu sehen. Statt dessen konnte man die Habichte hoch am Himmel über der Öffnung kreisen sehen, durch die nun das Tageslicht drang.
"Wow! Wer hat Dir denn diese Kunst beigebracht? So ein Loch ohne Briefbomben zu schaffen?" schluckte Shikamaru.
"Das war Sensei Gais Kuchyose-Schildkröte Ningame. Eines Tages ist sie beim Futtersuchen im Wald unglücklich auf den Rücken gefallen und konnte sich nicht mehr herumdrehen. Ich hab ihr geholfen und sie war erstaunt, weil ich so stark war und sie ganz alleine umdrehen konnte. Und zum Dank hat sie mir diese Technik beigebracht. Nur ein Ninja mit einem sehr starken Chakra kann sie durchführen, ohne das er sein Leben gefährdet. Diese Kunst benötigt sehr viel davon. Und ich war der Richtige dafür."
"In der Tat. Nur ein Sayajin ist zu so etwas fähig." nickte Vegeta.

Auch Orochimaru und Kabuto war das Rumoren nicht entgangen.
"Was zur weißen Hydra-" knurrte der Sannin. "Kabuto! Hol den Kleinen und folge Sasuke ins südliche Versteck! Diese Mistkerle fangen wohl an, den Berg auseinanderzunehmen!"
Kabuto nickte und verschwand in einer Rauchwolke.

Fortsetzung folgt...


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